Weekly News

Drei Gründer Hot-Spots in Deutschland

Stuttgart: Mobilität und Engineering

Für den Bereich Mobilität und Engineering ist Stuttgart genau der richtige Standort, denn das hervorragende und inspirierende Umfeld hilft, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Um innovative Business-Ideen zu den Themen Mobilität, Engineering und Manufacturing zur Marktreife zu bringen, wurde der M.Tech Accelerator ins Leben gerufen. Er bietet ein optimales Arbeitsumfeld im idea&innovation lab wizeman.space, der auch einen kreativen Austausch mit anderen Startups ermöglicht. Ein kompetentes Netzwerk sichert kurze Wege zu Entscheidungsträgern der Mobility Branche und zu einer agilen Gründer-Community sowie Hilfe bei der Gründung und bei der Recherche nach Fördermöglichkeiten. Auch die Produktion eines Prototyps wird unterstützt. Die freie Nutzung des Hard- und Software-Labs ist ebenfalls möglich. Die angehenden Unternehmer können zudem auf ein individuelles Coaching und Mentoring zurückgreifen. 

Das Netz von Unterstützern für Startups wird auch sonst immer enger gestrickt. So gibt es beispielsweise die Startup-Autobahn, eine neutrale Plattform, an der zahlreiche Unternehmen beteiligt sind. Ins Leben gerufen wurde sie von Daimler gemeinsam mit Plug & Play, der Universität Stuttgart und ARENA2036. Hier werden tiefgehende und kuratierte Kollaborationen zwischen Schlüsselpartnern aus der Industrie, Investoren und Mentoren moderiert, um dem Wachstum von Startups zu helfen. 

©magann - stock.adobe.com

Freiburg: Smart Green

In Freiburg ist gerade der Smart Green Accelerator, eine Kooperation der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) und dem Gründerzentrum Grünhof gestartet. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm für Startups, die erfolgreich auf den Markt gebracht und mit zukunftsorientierten Unternehmen vernetzt werden. Gerade in der Frühphase benötigen Gründer viel Hilfe, denn häufig fehlt es ihnen zum Beispiel an einer Vernetzung mit Partnern aus der Industrie, an Austausch mit anderen Gründern und speziellen Unterstützungsprogrammen. 

Hier bietet der Smart Green Accelerator Hilfe. Denn die Gründer entwickeln gemeinsam in einem einzigartigen Startup-Ökosystem zusammen mit Mentoren, Startup-Experten und Industriepartnern ein Geschäftsmodell, formulieren ihre Marktstrategie und kommen mit potenziellen Investoren in Kontakt. Für sein Programm sucht der Grünhof ambitionierte und innovative Startups aus dem Bereich der Green Economy. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Umwelttechnik, Planen & Bauen, Nachhaltige Mobilität, Erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft & Urban Farming, Open Data & Smart Government, Bildung, nachhaltiger Tourismus und nachhaltiger Lifestyle.

Um den Startups eine optimale Unterstützung zu geben, bietet der Smart Green Accelerator einen Free Office Space, No Equity, ein Industriefeedback, ein Hands-on Training und Startup Peers.

©Jonathan Stutz - stock.adobe.com

Karlsruhe: IT und Hightech

In Karlsruhe bietet das CyberLab, das vom CyberForum als IT-Accelerator des Landes Baden-Württembergs betrieben wird, ein hervorragendes Umfeld für Startups aus der IT- und Hightech-Branche. Die maßgeschneiderte Förderung beinhaltet ein Mentorenprogramm, das die Startups beim Aufbau ihres Unternehmens unterstützt und eine optimal ausgestattete Arbeitsumgebung. Um den Gründern den Zugang zu zahlreichen Unternehmen und einem eigenen Business Angel Netzwerk zu erleichtern, arbeiten sie Tür an Tür mit dem Cyberforum.

Talentierten Gründern wird auch die Chance geboten, ihre Geschäftsidee schnell zur Marktreife zu bringen und die Finanzierung zu sichern. Eine Arbeitsphase dauert sechs Monate, kann aber auf zwölf Monate verlängert werden. In dieser Zeit werden die Gründer von erfahrenen Startup Consultants betreut. Das CyberForum, das nur eine Tür entfernt ist, bietet wiederum den Startups Hilfe in organisatorischen und administrativen Fragen oder PR-Angelegenheiten. Da Anfänger oft keine Kenntnisse über die Erstellung eines Business Plans oder die Konzeption einer Marketingstrategie haben, helfen im CyberLab Mentoren den Gründern auch in dieser wichtigen Anfangsphase. Und noch etwas ist sehr vorteilhaft: Im Gegensatz zu anderen Inkubatoren müssen für das CyberLab keine Anteile abgegeben werden und die Mietkosten der Büroinfrastruktur sind unschlagbar günstig. 

Teile diesen Artikel

Journalist

Armin Fuhrer

Weitere Artikel