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Dr. Alexandra Ogilvie von Skin Concept in München BODY&MIND

Muttermale, Lichtschaden, Aknenarben – man kann alles entfernen

Wer mehr als zehn Muttermale hat, sollte jährlich zur Hautkrebsvorsorge gehen – also so gut wie alle von uns. Auffällige Asymmetrie, Vielfarbigkeit und dynamische Kriterien beobachten wir genauso aufmerksam wie das eigene, ungute Gefühl eines Patienten: Wenn sich einer der Flecken „komisch“ anfühlt, schneiden wir. Sonst scheiden wir sehr defensiv, weil wir alles fotografieren und in sehr hoher Auflösung ansehen. Nur gutartige, helle Muttermale lassen sich auch lasern, alle anderen schicken wir zur feingeweblichen Untersuchung ein, um sicher zu gehen, dass sie nicht gefährlich sind.

Ein so genannter „Lichtschaden“ ist eine diagnostizierte Vorstufe des Weißen Hautkrebses, die nicht unterschätzt werden sollte und die oft an chronisch sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Ohrmuscheln und Handrücken auftritt. Sie lässt sich lasern oder schneiden, medikamentös mit Diclophenac behandeln oder – aber das ist keine Kassenleistung – photodynamisch therapieren. Dabei wird ein Wirkstoff aufgetragen, der selektiv nur in den Zellen angereichert wird, die bereits in der Umwandlung inbegriffen sind. Im Anschluss werden diese bestrahlt und gezielt zerstört.

Auch Narben müssen heute nicht mehr ein Leben lang bleiben: Erhabene Narben kann man vereisen oder mit Kortison unterspritzen, eingesunkene Narben kann man unterfüttern und unterspritzen. Starke Aknenarben behandeln wir gerne mit einer Kombination aus FRAXEL Laser und einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure. Dabei wird die Haut oberflächlich in kleinen Kanülen vorsichtig verletzt und somit eine Hautneubildung angeregt. Das Ergebnis ist eine glatte und ebenmäßigere Haut. 

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Journalist

Katja Deutsch

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