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E-Rezept nützt Patienten

Im Gespräch mit Mathias Arnold, dem Vizepräsidenten der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, über die Neuigkeiten des E-Rezepts.

Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA, Foto: Presse

Worin liegen die Vorteile des E-Rezepts und wann ist die Einführung geplant?

Das elektronische Rezept nützt den Patienten, weil es sicher und bequem ist. Die Patienten können ihre Daten leicht und übersichtlich verwalten und schon vorab mit der Apotheke in Kontakt treten.  Das spart unnötige Wege, zum Beispiel bei Lieferengpässen. Ab 2022 soll es bundesweit kommen.

Ist die freie Wahl der Apotheke weiterhin gewährleistet?

Das ist aus Verbrauchersicht ein wichtiges Kriterium. Keine Krankenkasse oder Online-Plattform darf Druck ausüben oder darüber entscheiden, wo der Patient sein E-Rezept einlöst. Eine staatliche App muss dafür sorgen, dass das E-Rezept sicher in der Apotheke seiner Wahl ankommt.

Wird es verpflichtend sein? Was ist mit Menschen ohne Smartphone, beziehungsweise Internetzugang?

Das E-Rezept wird Pflicht sein, aber es muss Ausnahmen und Übergangslösungen geben. Wer kein Smartphone hat, muss beim Arzt ein Rezept aus Papier mit ausgedrucktem Code bekommen, das in der Apotheke vorgelegt wird.

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Journalist

Armin Fuhrer

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