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Mit der Zeit gehen

Über Geld denken die meisten erst nach, wenn sie keines mehr haben. Selbst dann ist es nicht zu spät, die Gedanken in die richtige Bahn zu lenken. „Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes“, sagte einst Literaturnobelpreisträger George Bernard Shaw. Wie aber kommt man an viel Geld? Arbeit?

Leon Müller, Chefredakteur DER AKTIONÄR, Foto: Presse

Die Höhe des Gehalts lässt sich selbst bei Bestleistungen nicht exponentiell steigern. Zu mehr Geld kommt man, indem man sich davon verabschiedet, ausschließlich für Geld zu arbeiten und stattdessen dazu übergeht, das Geld, das man erwirtschaftet hat, für sich arbeiten zu lassen. Das geht heute dank vieler Innovationen im Finanzsektor bereits mit Kleinstbeträgen. Sparpläne, ob auf Aktien oder ETFs, machen es möglich. Und wer überschüssiges Kapital hat, für den ist es noch leichter. Warum ausgerechnet Aktien? Weil Aktien die renditestärkste Anlageklasse weit und breit sind. Gleichwohl sind sie nur für diejenigen geeignet, die schnellen Reichtum nicht zum ersten Ziel auserkoren haben. Letztere werden scheitern, fast immer. André Kostolany brachte es auf den Punkt: „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.“ Gute Aktien sind wie Briefmarken. Man sucht sie, man kauft sie und dann behält man sie – wie eine Sammlung. Wer so denkt und handelt, geht mit der Zeit. Und die Zeit spricht jetzt für Aktien, stärker denn je.

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Journalist

Leon Müller

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