European Media Partner
Für Alexander Herrmann sind gute Schneidemesser und -bretter in der Küche essenziell. ESSEN&TRINKEN

Qualität muss sein

Er ist gerngesehener Fernsehgourmet, Buchautor, erfolgreicher Multi-Unternehmer und gehört zu den berühmtesten, besten und sympathischsten Köchen Deutschlands: Alexander Herrmann. Der Zwei-Sterne-Koch aus Franken hat uns verraten, was eine Küchenausstattung ausmacht.

Qualitativ hochwertige Töpfe und Pfannen, die die Wärme lange halten und sich nicht verziehen, erkennt man an ihrem vergleichsweise hohen Gewicht.


Alexander Herrmann, TV-Koch, Kochbuchautor Hund Gastronom, Foto: Jens Hartmann

Hier seine Empfehlungen: „Ganz wichtig sind dicke Schneidebretter aus Holz und gute, vor allem große Messer, die perfekt geschliffen sind. Ich persönlich koche am liebsten auf einem Herd, der ein Vierer-Induktionsfeld mit einer Gasflamme kombiniert. Denn auf das Geräusch der Gasflamme mag ich nicht verzichten und für das Kochen mit dem Wok ist eine Gasflamme geradezu unerlässlich. Ansonsten reicht für Zuhause meiner Meinung nach ein guter Backofen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Heizschlangen gleichmäßig verbaut sind und somit eine gleichmäßige Hitzeabgabe garantieren.

Das A und O sind gute dickwandige Edelstahl-Töpfe und Pfannen mit Teflon-Beschichtung für ein optimales Braterlebnis. Wer hier spart und billige Sets anschafft, wird nicht lange Freude an diesen Kochutensilien haben, vor allem weil der Energieverlust meistens superhoch ist. Qualitativ hochwertige Töpfe und Pfannen, die die Wärme lange halten und sich nicht verziehen, erkennt man an ihrem vergleichsweise hohen Gewicht. Der Boden sollte in etwa so dick sein wie ein kleiner Finger.

Schließlich schwöre ich auf drei Zutaten, die in keiner Küche fehlen sollten, weil sie den Unterschied beim Verfeinern und Veredeln aller Gerichte machen. Das sind Meersalz beziehungsweise Fleur de Sel, richtig guter Pfeffer und eine feine Sojasauce. Und schließlich lautet mein Tipp: Fleisch, Fisch und Gemüse sollten niemals zu heiß gekocht oder gebraten werden. Ansonsten geht der Geschmack flöten!

Teile diesen Artikel

Journalist

Chan Sidki-Lundius

Weitere Artikel