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Ankerkraut-Gründer Stefan Lemcke ESSEN&TRINKEN

Wie ein Startup die Gewürzbranche ordentlich aufmischt

Muss man wie Sie, Herr Lemcke, mit einem Profi-Koch aufgewachsen sein, um erfolgreich Gewürze zu verkaufen?

Man muss nicht, aber es hilft sehr. Unser Koch seinerzeit in Tansania hat mich immer zuschauen lassen, wenn er beispielsweise seine leckeren Curries gemacht hat, die er in einem pakistanischen Restaurant gelernt hat. Mit frischen Gewürzen und Zutaten natürlich. Mit fünf Jahren habe ich kochen gelernt.

Was macht das Erfolgsrezept guter Gewürzmischungen aus?

Beste, frische Rohstoffe, ein gutes Händchen beim Mischen und keine Zusatzstoffe, also Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Rieselhilfen – die braucht man nämlich überhaupt nicht für eine leckere Mischung. Gesünder sind die dann obendrein. Die meisten unserer Gewürz- und Kräutermischungen sind zudem salz- und zuckerfrei. Die ersten 100 Mischungen habe ich selbst gemixt – mittlerweile unterstützen mich zwei Produkttechniker.

Welches Produkt verkauft sich am besten? 

Magic Dust, ein superleckerer „Rub“ zum Marinieren von Fleisch oder Gemüse vor dem Grillen, Kochen oder Backen. Mein persönlicher Favorit ist allerdings fermentierter Pfeffer, den wir direkt aus dem Ursprungsland importieren.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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