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Bewegung an der frischen Luft

Kein Wunder, dass Joggen der absolute Corona-Sportfavorit ist.

Das stressreduzierende Cardio-Training an der frischen Luft stärkt Lunge, Muskulatur, Herz, Kreislauf sowie das Immunsystem. Und mehr als gute Laufschuhe, und vielleicht noch Funktionskleidung im Zwiebellook, braucht es dafür nicht. Beim Joggen wird der gesamte Körper ausgiebig mit Sauerstoff versorgt. Doch Achtung: Kalte, trockene Luft trocknet die Atemwege und Schleimhäute aus und reizt die Lunge. Im Winter also besser durch einen Schal oder die Nase ein-atmen, so dass die Atemluft erwärmt und befeuchtet wird. Ab circa zehn Grad Minus besser ganz aufs Joggen verzichten. Vorsicht auch vor zu intensivem Training: So kann sich nach Überanstrengung zeitweilig ein „Loch“ im Immunsystem (Open-Windows-Effekt) öffnen, in welchem der Körper anfällig für Infektionen ist. Einsteiger sollten deshalb sanft mit einem Wechsel aus Lauf- und Gehpassagen starten. Im Wochenrhythmus können die Jogging-Abschnitte gesteigert werden, maximal um zehn Prozent. Das ideale Jogging-Pensum pro Woche sind mittelfristig eineinhalb Stunden, verteilt auf drei Einheiten.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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