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„Wir drücken beim Ausbau der Ladeinfra-struktur aufs Tempo“

Über den aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur und künftige Potenziale. 


Alexander Junge, Vorstandsmitglied der Aral AG und  Head of German Electrification Business; Foto: Aral

Aral setzt auf ultraschnelle Ladepunkte. Was spricht dafür?

Alltagstauglichkeit bedeutet für die E-Mobilität, dass der Ladevorgang kaum länger als ein Tankstopp dauern darf. Diesen Anspruch erfüllen wir in Deutschland inzwischen an rund 500 Ladepunkten mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW. Verfügt das Auto über die entsprechende Technik, kann innerhalb von zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer geladen werden.

Wie sehen die weiteren Pläne aus?

Wir drücken beim Ausbau aufs Tempo, wollen auch 2022 mindestens so viele neue Ladepunkte eröffnen wie in diesem Jahr. Ergänzend arbeiten wir an strategischen Partnerschaften, mit denen wir noch deutlich schneller werden können. Mittelfristig wollen wir die Mehrzahl unserer rund 2.400 Tankstellen in Deutschland mit Ladestationen ausstatten.

Wie nehmen Kunden das neue Angebot an?

Das Feedback ist sehr positiv, weil vor allem Kunden mit einer gewerblichen Flotte erkennen, dass mit uns die Energieversorgung gesichert ist. Mit Aral Fuel & Charge haben E-Fahrer sowohl den Zugang zu ultraschnellem Laden bei Aral als auch zu rund 99 Prozent aller öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Und noch eine weitere Zahl zu unseren eigenen Ladepunkten: Die technische Verfügbarkeit liegt bei 98 Prozent und damit deutlich über dem Branchenschnitt. Mit dieser Verlässlichkeit haben wir Vertrauen aufgebaut.

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Journalist

Jakob Bratsch

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