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Intelligente Gebäude für die Energiewende im Wohnquartier

Erzeugung und Verbrauch erneuerbaren Stroms in Balance zu bringen – das ist der Schlüssel für die zweite Phase der Energiewende. Das Borderstep Institut suchte dafür im vom BMWi geförderten Forschungsprojekt WindNODE mit über 60 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie Lösungen. 


Dr. Severin Beucker, Geschäftsführer des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit; Foto: Rolf Schuten

Klimaschutz: Herausforderung Bestandsgebäude

In neu gebauten Gebäuden und Quartieren sind Energieeffizienz und ein klimaverträglicher Betrieb selbstverständlich. Doch was ist mit den Wohnungen, die schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben? Wie profitieren die Menschen, die hier leben, von „smarten“ Technologien? Das erforschte Borderstep in einem Berliner Stadtquartier aus den 60er Jahren. 

Smart Energy: 25 Prozent Energieeinsparung

25 Prozent Energieeinsparung und Flexibilität für die Energiewende im Stromsektor – das brachte Smart Energy im Testobjekt. Ein Blockheizkraftwerk, Power to Heat Elemente und Smart Building Technik senkten den Wärmebedarf – bei mehr Wohnkomfort. Je nach Angebot von Wind- und Sonnenenergie können mit dieser Sektorenkopplung Stromverbrauch und Stromerzeugung angepasst werden. Damit wirkt das Quartier wie ein großer Speicher. So werden die Stromnetze fit für einen hohen Anteil an Erneuerbarer Energie. 

Mit variablen Stromtarifen für Erzeugung- und Verbrauch lassen sich so die Kosten der Wärmeversorgung reduzieren. Das ist eine gute Nachricht für Mieter: Ihre Nebenkosten sinken. Und eine noch bessere für das Klima. 

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Journalist

Katja Deutsch

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