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Damit es nicht brandgefährlich wird

Der Entstehung von Feuer vorzubeugen und – wenn es dennoch dazu kommt – die Ausbreitung von Flammen und Rauch zu vermindern, sind die zentralen Ziele von Brandschutzmaßnahmen.

Rauchwarnmelder sind bereits für wenige Euro im Handel erhältlich und können einfach an die Decke geklebt werden.

Im Fokus steht bei allen Maßnahmen der Schutz von Menschenleben. Doch auch die materiellen Schäden, die ein Feuer und das eingesetzte Löschwasser verursachen, können immens sein. Auf Grund dessen werden geeignete Brandschutzkonzepte und -maßnahmen regelmäßig überprüft und erneuert. Nur so kann ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet werden.

Im Brandschutz unterscheidet man zwischen drei Säulen, welche an eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Normen gekoppelt sind. Neben dem anlagentechnischen und dem betrieblich-organisatorischem Brandschutz, nimmt der bauliche Brandschutz einen großen Bereich dieser Thematik ein.

Neubauten beispielsweise unterliegen klaren Auflagen durch die Landesbauordnung, etwa hinsichtlich der Baumaterialien, doch wenn an älterem Bestand Umgestaltungen oder neue Nutzungen geplant sind, ist die Lage weniger deutlich geregelt. Und es gibt viel zu beachten: Um Leben zu schützen und zu retten, sind Flucht- und Rettungswege so zu gestalten, dass sie einwandfrei genutzt werden können. Regelmäßig gewartete Brandschutztüren ermöglichen es, sichere Bereiche zu schaffen. Das ist besonders wichtig in Gebäuden, in denen eine Evakuierung sich schwierig gestaltet oder länger dauert, etwa in Seniorenheimen oder Krankenhäusern.

Gerade bei älteren Bauten sind häufig auch die Leitungssysteme nicht für die moderne Nutzung durch zahlreiche Elektrogeräte ausgelegt und können nach einem Kurzschluss zum Beispiel einen Glimmbrand im Gemäuer verursachen – eine Generalüberholung der Leitungen durch Fachleute beugt dem vor.

Eine der effizientesten Schutzmaßnahmen ist simpel im Einbau und extrem kostengünstig: Rauchwarnmelder sind bereits für wenige Euro im Handel erhältlich und können einfach an die Decke geklebt werden. Und für die smart eingerichteten unter uns besteht auch die Möglichkeit einen Rauchmelder in das Smart Home System zu integrieren, welches sich ganz einfach und bequem über das Smartphone steuern lässt. So ist man jederzeit über die Situation im Haus oder in der Wohnung informiert und wird frühzeitig bei Rauchbildung gewarnt – und das ist entscheidend, denn gefährlicher als die offenen Flammen ist der Rauch, der in die Atemwege eindringt und rasch zu Bewusstlosigkeit führt.

Und auch wenn es im Alltag oft untergeht: Sich beispielsweise im Büro über Rettungswege und darüber, wo der Feuerlöscher steht, zu informieren, kann Leben retten.

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Journalist

Famke Lohmann

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