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Prävention verhindert Krankheit

Wohl kaum ein Jahr war so geprägt von Gesundheitsfragen wie 2020 und das Jahr 2021 schließt sich diesem nahtlos an. Während das erste Jahr von großen Sorgen wegen einer weltweit grassierenden Infektion geprägt war, steht 2021 unter dem Zeichen der Prävention, der Vorbeugung von Krankheiten. Auf der anderen Seite gibt es die Früherkennung, deren Ziel es ist, nun doch entstandene Krankheiten frühzeitig zu erkennen, um mittels einer frühzeitigen Therapie die Heilungschancen zu verbessern.

Wohl kaum ein Jahr war so geprägt von Gesundheitsfragen wie 2020 und das Jahr 2021 schließt sich diesem nahtlos an.

Prof. Dr. Kai J. Bühling, Leiter der Hormonsprechstunde im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Frauengesundheit e.V.; Foto: Prof. Dr. Kai J. Bühling 

Zur Früherkennung gibt es die üblichen Untersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen – und auch den privaten Versicherern – empfohlen und getragen werden. Ab 20 Jahren: Krebsabstrich mit Untersuchung, ab 30 Jahren zusätzlich das Abtasten der Brüste. Allerdings ist die medizinische Entwicklung diesen „einfachen“ Untersuchungen etwas davongelaufen, ich würde statt Abtasten immer ein Ultraschall präferieren und der jährliche Krebsvorsorgeabstrich wäre sinnvoll mit einem HP-Virentest zu kombinieren.

Und es gibt eine ganze Reihe nicht-medikamentöser Möglichkeiten, die Gesundheit zu fördern und das Risiko des Auftretens von Krankheiten zu minimieren – die sogenannte Prävention.

Hierzu gehören:

1. Ausreichend Bewegung und Sport.

2. Gesunde Ernährung.

3. Kein Nikotin, nur geringe Mengen Alkohol.

4. Aufnahme von wichtigen (Mangel-)Vitaminen, beispielsweise B-Vitamine und Vitamin D.

5. Verzehr von Fisch oder Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren (tgl. 200 mg).

6. Lycopin, das in verschiedenen Studien das Risiko für Krebserkrankungen sowie Herzkreislauf-Erkrankungen senkt.

7. Ginkgo biloba, das nicht nur die Gedächtnisleistung verbessert, sondern auch das Risiko für Herzkreislauferkrankungen senkt.

Sie sehen, es gibt einiges zu tun und tatsächlich hat man vieles in der eigenen Hand!

Bleiben Sie gesund!

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Journalist

Prof. Dr. Kai J. Bühling

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