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Prävention verhindert Krankheiten

Auch das Jahr 2021 steht im Zentrum der Gesundheitsfragen rund um die Infektion mit SARS-Covid-CoV2. Manchmal ist es fast erschreckend zu sehen, welche Aufmerksamkeit dieser Erkrankung im Vergleich zu anderen Krankheiten gewidmet wird.

Zur Früherkennung gibt es die üblichen Untersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen – und auch den privaten Versicherern – empfohlen und getragen werden.

Prof. Dr. med. Kai J. Bühling, Leiter der Hormonsprechstunde im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Präsident der deutschen gesellschaft für frauengesundheit e.V.; Foto: Prof. Dr. med. Kai J. Bühling

Es wird daher höchste Zeit, sich einmal wieder den anderen Krankheiten und vor allem deren Prävention zu widmen. Denn am besten ist es, die Krankheiten komplett zu vermeiden, die zweitbeste Variante ist, eine Früherkennung durchzuführen, deren Ziel es ist, nun doch entstandene Krankheiten frühzeitig zu erkennen, um mittels einer frühzeitigen Therapie die Heilungschancen zu verbessern.

Zur Früherkennung gibt es die üblichen Untersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen – und auch den privaten Versicherern – empfohlen und getragen werden: Ab 20 Jahren: Krebsabstrich mit Untersuchung, ab 30 Jahren zusätzlich das Abtasten der Brüste. Allerdings ist die medizinische Entwicklung diesen „einfachen“ Untersuchungen etwas davongelaufen, ich würde statt Abtasten immer ein Ultraschall präferieren und der jährliche Krebsvorsorgeabstrich wäre sinnvoll mit einem HP-Virentest zu kombinieren.

Und es gibt eine ganze Reihe nicht-medikamentöser Möglichkeiten, die Gesundheit zu fördern und das Risiko des Auftretens von Krankheiten zu minimieren – die sogenannte Prävention. Hierzu gehören

1. Ausreichend Bewegung und Sport.

2. Gesunde Ernährung (hier auch Bio-Ware!)

3. Kein Nikotin, nur geringe Mengen Alkohol.

4. Aufnahme von wichtigen (Mangel-)Vitaminen, beispielsweise B-Vitamine und Vitamin D(!)

5. Verzehr von Fisch oder Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren (tgl. 200 mg).

6. Lycopin, das in verschiedenen Studien das Risiko für Krebserkrankungen sowie Herzkreislauf-Erkrankungen senkt.

7. Ginkgo biloba, das nicht nur die Gedächtnisleistung verbessert, sondern auch das Risiko für Herzkreislauferkrankungen senkt.

Sie sehen, es gibt einige Möglichkeiten, eine gute Prävention zu betreiben und es gibt Möglichkeiten, eine vernünftige Vorsorge zu machen!

Und dann muss ich gar nicht unbedingt sagen: Bleiben Sie gesund, sondern dies stellt sich dann von alleine ein.

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Journalist

Prof. Dr. med. Kai J. Bühling

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