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Clever vernetzt

Michael Möller, Geschäftsführer der Voltus GmbH, über nachhaltige und smarte Gebäudetechniken.

Um den Anforderungen klimaneutraler Gebäude gerecht zu werden, braucht es intelligente Gebäudetechnik.

Michael Möller, Geschäftsführer der Voltus GmbH, Foto: www.ramonapetrolle.de

Was zeichnet intelligente Gebäudetechnik aus?

Vereinfacht geht es um die Vernetzung und Steuerung moderner Haustechnik für noch mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.Wenn Sie z. B. eine LED-Leuchte haben, die Sie per App dimmen und farblich einstellen können, ist das durchaus smart, aber nur eine Einzellösung. Intelligente Gebäudetechnik kann Einzellösungen miteinander vernetzen. Dann reicht ein Fingertipp, um das Licht zu dimmen und gleichzeitig die Jalousien herunterzufahren, alle Fenster im Haus zu schließen und die Heizung auf Wunschtemperatur zu regeln.

Was ist KNX und welche Vorteile besitzt dieser Standard?

KNX ist der weltweit mit Abstand führende Standard zur Vernetzung intelligenter Gebäudetechnik. Das erfolgt über intelligente Schalter und Sensoren, die mit einer preiswerten KNX Leitung verbunden sind. KNX bietet dabei gleich mehrere Vorteile: Internationalität, Kompatibilität und Zukunftssicherheit. Heute sind gut 500 Unternehmen an diesen Standard angeschlossen, deren Produkte und Systeme sich hersteller- und gewerkeübergreifend vernetzen lassen. Die führenden deutschen Markenhersteller sind alle dabei. Sie bringen alle ihr Know-how ein. Deshalb wird KNX auch weiterhin der wichtigste und vor allem zukunftsfähigste Standard bleiben. Letztlich ist Smart Home auf KNX Basis dadurch nicht nur eine sichere Investition, es ist auch günstiger als Angebote einzelner Hersteller, die es vielleicht morgen schon gar nicht mehr gibt.

Wie ist es um die Nachhaltigkeit von Smart Buildings bestellt?

Um den Anforderungen klimaneutraler Gebäude gerecht zu werden, braucht es intelligente Gebäudetechnik. Nur wenn Energieverbrauch und -rückgewinnung, gesundes Raumklima und ein Beitrag des Gebäudes zur Klimabilanz des gesamten Umfeldes konsequent gesteuert werden, können wir die ehrgeizigen und berechtigten Ziele auch im Wohnen und Bauen umsetzen.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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