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IT-Sicherheit muss Chefsache sein

Susanne Dehmel, Mitglied der Geschäftsleitung der Bitkom, über notwendige Maßnahmen, welche Unternehmen in Bezug auf IT-Security umsetzen müssen.

Fakt ist, dass durch einen vergleichbar geringen Aufwand hoher Schaden angerichtet werden kann.

Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung, Foto: Presse

Unternehmen stehen zunehmend unter Beschuss durch Cyberattacken. Die deutsche Wirtschaft beklagt einen jährlichen Schaden von mehr als 100 Milliarden Euro aufgrund von Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Umfang und Qualität der Angriffe nehmen immer mehr zu, Angriffsarten verändern sich ständig. Trotz Konjunktureinbruch während der Coronakrise hat der Bedarf an IT-Sicherheitslösungen und -Beratung nur wenig nachgelassen. Künftig müssen Unternehmen noch mehr in IT-Sicherheit investieren. Wer dies nicht tut, handelt fahrlässig.

Fakt ist, dass durch einen vergleichbar geringen Aufwand hoher Schaden angerichtet werden kann, weshalb Cyberattacken für Kriminelle attraktiv sind. Entsprechend müssen Unternehmen vorbeugen und ein robustes IT-Sicherheitsmanagement aufbauen, aktuell halten und engagiert betreiben. 

Absolute Sicherheit wird es aber nie geben können. Entscheidend ist, dass Unternehmen das Thema IT-Sicherheit zur Chefsache machen und es über eigene Wirtschaftsschutzbeauftragte oder IT-Sicherheitsbeauftragte fest verankern, operativ wie strategisch.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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