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Endlich wieder schmerzfrei

Bestimmt haben Sie schon einmal gehört, dass rund 80 % aller Menschen in Deutsch-land mindestens einmal in ihrem Leben mit Rückenbeschwerden zu kämpfen haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie persönlich schon einmal von Rückenschmerzen betroffen wa-ren oder es sogar gerade sind, ist sehr hoch. 

Rückenschmerzen können Sie verringern oder besser noch vorbeugen, indem Sie viele Dinge des alltäglichen Lebens rückenfreundlicher gestalten.

Detlef Detjen, Geschäftsführer Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. www.agr-ev.de; Foto: Presse

Bereits seit 25 Jahren hat es sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zum Ziel gemacht, die Volkskrankheit Rückenschmerzen zu bekämpfen. Doch leider fallen noch immer rund 23,8 % aller Arbeitsunfähigkeitstage auf das Muskel-Skelett-System.* 

Doch ich habe gute Nachrichten für Ihren Rücken: Denn es gibt einfache Mittel und Wege, etwas für Ihre Rückengesundheit zu tun. Egal, ob durch Verspannungen, Fehlhaltungen oder mangelnde Bewegung: 90 % der Rückenprobleme können mit nur wenig Aufwand und Mühe besiegt werden. 

Nehmen Sie nicht nur Ihre Verhaltensweisen, sondern auch Ihr tägliches Umfeld unter die Lupe – denn Rückenschmerzen können Sie verringern oder besser noch vorbeugen, indem Sie viele Dinge des alltäglichen Lebens rückenfreundlicher gestalten. Am Arbeitsplatz, in Ihrem häuslichen Umfeld oder in der Zeit, in der Sie unterwegs sind. Doch was tun, wenn die Auswahl so groß und unübersichtlich ist und ebenso viele (Fehl-)Entscheidungsmöglichkeiten bieten. Viele bleiben daher oft ratlos zurück. Mein Tipp, vertrauen Sie auf das AGR-Gütesiegel, das durch unabhängige Ärzt:innen und Therapeut:innen vergeben wird. So finden Sie immer eine wertvolle Unterstützung und vertrauenswürdige Entscheidungshilfe bei der Wahl Ihres rückenfreundlichen Umfeldes.

Wenn der Rücken schmerzt, ist die erste absolut menschliche Reaktion: „Bloß nicht bewegen!“  Denn Bewegung bedeutet gleich Schmerz. Das Paradoxe dabei: Es entsteht eine Verknüpfung im Gehirn, die Sie dazu veranlasst, eine Schonhaltung einzunehmen. Tatsächlich führt diese auch zu einer Schmerzlinderung. Allerdings ist sie nur vorübergehend, denn unweigerlich werden durch die Schonhaltung andere Muskelgruppen angespannt und überlastet und irgendwann melden sich auch diese schmerzhaft zu Wort. Es kommt zum berühmten Teufelskreis:

Körperliche und seelische Belastungen setzen die Nerven unter Hochspannung. Ihre Muskeln verkrampfen sich und fangen an zu schmerzen.

Der Schmerz belastet Ihre Psyche.

Ihr Körper nimmt eine Schonhaltung ein und genau diese belastet weitere Strukturen.

Darüber hinaus verursachen Ihnen die Schmerzen Stress. Ihr Körper verlangt nach Ruhe. Doch diese Passivität führt zu weiterem Muskelabbau. Der Teufelskreis beginnt…Denn ein inaktiver Rücken verliert mit der Zeit an Stabilität, Festigkeit und letztlich auch an Beweglichkeit.

Erledigen Sie Besorgungen öfter zu Fuß oder nehmen Sie öfter mal die Treppe statt des Aufzugs. Es gibt viele Situationen im Tagesablauf, die mit mehr Bewegung gefüllt werden können. Bei der AGR erhalten Sie viele weitere Tipps sowie Übungen für Freizeit und Beruf – denn Ihre Rückengesundheit ist unser Auftrag. 

*Quelle: BKK Dachverband, Gesundheitsreport 2020

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Journalist

Detlef Detjen

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