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Rima Rifai, Gründerin der Duftmanufaktur UNTERNEHMERTUM

Düfte für die digitale Welt

Mit ihrem Start-up „Die Duftmanufaktur“ will Rima Rifai Düfte auch in die digitale Welt bringen.

Wir haben schließlich noch Großes vor.

Schon als Studentin in Hannover waren Sie Mitbegründerin eines Start-ups. Mit „Die Duftmanufaktur“ wagen Sie die Selbständigkeit. Haben Sie ein Gründergen Frau Rifai?

Rima Rifai: Die Nähe zur Uni und die Start-up-Szene, das ist so mein Ding. Auch jetzt, wo ich meine Ideen verwirkliche, arbeiten wir eng mit der Uni in Greifswald zusammen.

Was ist Ihr wichtigster Antrieb?

Natürlich darf man das Risiko nicht scheuen – vor allem aber ist es die Lust und die Freude daran, Dinge etwas besser zu machen.

Will man mit Düften nicht erst dann etwas besser machen, wenn einem sozusagen etwas stinkt?

In den vollbesetzten U-Bahnen in Hannover habe ich gespürt, wie unangenehm mein Körper darauf reagiert. Meine Mutter beschäftigt sich seit Jahren mit Düften. Ich habe dann viel über die neurale Wirkung von Düften recherchiert. Und für mich privat einen Duft für die U-Bahn zusammengestellt.

War das der Startschuss für die Gründung Ihrer „Duftmanufaktur“ vor einem Jahr?

Ein Hersteller von nachhaltiger Outdoor-Kleidung fragte an, ob seine Kunden beim Auspacken ihrer E-Commerce-Pakete nicht einen romantischen Abenteuerduft wahrnehmen könnten. Wir haben ihm eine Kombination aus Meer- und Kiefernkomponenten kreiert. Wir haben aber auch natürliche Düfte für die Räumlichkeiten einer Bankfiliale auf Rügen komponiert. Wir entwickeln mit natürlichen Duftstoffen, was nachgefragt wird.

Wird Ihr Start-up gefördert?

Hier in Greifswald tut die Uni sehr viel für uns. Beim Landeswettbewerb von Mecklenburg-Vorpommern sind wir gerade in der Kategorie „Wissenschaften“ Zweiter geworden. Mit dem Preisgeld von 2.500 Euro bauen wir unsere Webseite auf. Wir haben schließlich noch Großes vor.

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Journalist

Helmut Peters

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