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, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e. V. BUSINESS MOBILITY

Mobilität: Gesamtstrategie führt zur Effizienz

Mobilitätsmanagement ist mehr als die effektive Kombination von Fleet- und Reisemanagement-Abteilungen. Unternehmen sollten die übergeordnete Sichtweise des Mobilitätsmanagements nutzen, um zu entscheiden, wie sich die optimale betriebliche Mobilität gestalten muss.

Denkt man an die Mobilität von Unternehmen, ist der Firmenfuhrpark nach wie vor das mobile Herz eines Betriebs. Doch längst wird ein neuer Trend Realität: Manager in Unternehmen sollen sich inzwischen nicht nur um den Fuhrpark kümmern, sondern um das Thema Mobilität als Ganzes. Mobilitätsmanagement bedeutet die integrierten Mobilitätsanforderungen eines Unternehmens strategisch zu planen und flexibel zu steuern. Dies liegt auch nahe, denn Fuhrpark- und Travelmanagement vereinen gemeinsame Ziele, namentlich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Kostentransparenz, Motivation und Sicherheit. Strategien für eine bessere Mobilität müssen ressort- und abteilungsübergreifend optimiert werden.

Aus Sicht des Fuhrparkverbandes sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein umfassenderes Mobilitätsmanagement die unternehmensinterne, aber auch unternehmensübergreifende Vernetzung. Aus einer grundsätzlichen Strategie müssen dann die entsprechenden Teilziele sowohl für das Travelmanagement als auch für das Fuhrparkmanagement abgleitet werden. Daraus folgen dann beispielsweise Planungsprämissen für den Fuhrpark und Entscheidungen, ob und wie Poolfahrzeuge, Car-Sharing-Modelle etc. integriert werden. Erst wenn Klarheit über die Ziele besteht, können bedarfsgerechte Konzepte in beiden Bereichen erarbeitet und umgesetzt werden.

Nur eine Gesamtstrategie wird die besten Ergebnisse für die Unternehmen, die Menschen und die Umwelt erzielen können. Diese neue Herangehensweise leuchtet ein. Aber wie wir alle wissen, sind Änderungen von lange eingeübten Prozessen und Verhaltensweisen alles andere als einfach umzusetzen. Doch wir sind auf dem Weg – und das zählt.

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Journalist

Marc-Oliver Prinzing

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