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Für eine ausgewogene Gesundheit ist es essenziell, genug Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen. GESUNDHEITSWESEN

Hilfe für den Körper

Die Hoffnung, die viele Deutsche mit Nahrungsergänzungsmitteln verbinden, lautet: die Gesundheit erhalten oder wiederherstellten und das Immunsystem stärken. Doch ist das überhaupt möglich und ergibt es Sinn, solche Mittel zu nehmen? Grundsätzlich ist diese Frage mit Ja zu beantworten. Das gilt aber nur für den Fall, dass die betreffende Person tatsächlich an einer Mangelerscheinung leidet.

Ein wichtiger Baustein des Körpers ist auch das Zink, das ebenfalls für das Immunsystem wichtig ist.

Immerhin setzt die Branche jährlich hierzulande mehr als eine Milliarde Euro um und fast jeder hat schon einmal auf bestimmte Mittel zurückgegriffen. Ein bekanntes Beispiel ist das Vitamin D, das eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielt. Mehr als die Hälfte aller Deutschen hat nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts einen Mangel. In diesen Fällen kann eine zusätzliche Einnahme sinnvoll sein, manchmal wird sie sogar ärztlich verordnet. Inzwischen gibt es zudem mehrere Studien, die einen flachen Verlauf einer COVID-19-Infektion mit der Einnahme von Vitamin D in Verbindung bringen.Ein wichtiger Baustein des Körpers 

ist auch das Zink, das ebenfalls für das Immunsystem wichtig ist. Sollte ein Mangel vorliegen, ist eine Nahrungsmittelergänzung ratsam. Viele Menschen greifen zudem gerne auf andere Mittel wie Kalzium für die Knochen und Magnesium für die Muskeln zurück. Das kann sinnvoll sein, aber der positive Effekt ist nicht wissenschaftlich erwiesen. Tatsächlich kann es aber Phasen geben, in denen bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente nicht ausreichend mit der Nahrung aufgenommen werden. Vor der dauerhaften Einnahme eines Mittels ist die Konsultation eines Arztes ratsam.

Gerade weil Nahrungsergänzungsmittel nicht behördlich kontrolliert werden, sollte man auf eine gute Qualität der Produkte achten. In Deutschland her-gestellte Mittel erfüllen für gewöhnlich diesen Anspruch.

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Journalist

Armin Fuhrer

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