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Interview mit: Felix Vos

Tierfutter kann nachhaltig sein. Das beweist das Unternehmen MERA, welches nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften zertifiziert worden ist.

Wie kann Tierfutter nachhaltig sein?

Tierfutter kann über viele Stellschrauben nachhaltiger sein. Wir achten darauf, dass wir Rohstoffe regional beziehen und auf exotische Proteinquellen verzichten. Zudem produzieren wir mit Grünstrom, arbeiten mit einer Wärmerückgewinnung zum Heizen und Kompensieren die unvermeidbaren Emissionen.

Können Verbraucher etwas dazu beitragen?

Verbraucher können bei der Auswahl des Futters darauf achten, dass sie Produkte von nachhaltig ausgerichteten Unternehmen beziehen. Indizien hierfür können beispielsweise regionale Produkte, Fleisch aus artgerechter Haltungsform oder auch den Ersatz von Fleisch durch nachhaltigere Proteinquellen, sowie recycelbare Verpackungen sein. 

In Puncto Nachhaltigkeit ist MERA Vorreiter in der Tiernahrungsbranche. Wie lange hat der Prozess gedauert und was war der erste Schritt?

Nachhaltigkeit liegt uns als Familienunternehmen seit vielen Jahren am Herzen. 2019 wurden durch die Zertifizierung nach ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften feste Strukturen geschaffen, um die konsequente Ausrichtung aller Unternehmensprozesse auf eine nachhaltigere Zukunft auszurichten. Das eingeführte Nachhaltigkeitsmanagement prüft den Ist-Zustand regelmäßig, definiert weitere Ziele und verfolgt die Einhaltung und Erweiterung der Ziele als kontinuierlichen Prozess.

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Journalist

Aileen Reese

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