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Fit im Alter

3 Möglichkeiten, sich im Alter fit zu halten.

Training für die grauen Zellen 

Ab einem bestimmten Alter lassen Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit nach. Die Wissenschaft geht aber davon aus, dass der Mensch in jedem Alter seine kognitiven Fähigkeiten verbessern und Verluste kompensieren kann. Denn das Gehirn hat die Fähigkeit, sich zu regenerieren. Mit verschiedensten Übungen wie beispielsweise Rätseln, Sudoku oder Memory lässt es sich gut trainieren. Merkfähigkeit und logisches Denken werden dabei stimuliert und gewohnte Denkmuster durchbrochen. Idealerweise trainiert das sogenannte Gehirnjogging beide Hälften des Gehirns und fördert die Konzentration. Wichtig ist auch, auf genügend Abwechslung zu achten. Im Alleingang reicht Gehirnjogging aber nicht aus, um die grauen Zellen dauerhaft auf Trab zu halten. Neben mentaler Anregung braucht es auch Kommunikation. So aktivieren Zuhören und Mitfühlen verschiedene Hirnareale. Auch neue Hobbys oder der Erwerb neuer Fähigkeiten stimulieren das Gehirn und schaffen neue neuronale Verbindungen. Lebenslanges Lernen ist das Erfolgsrezept für geistige Fitness.

Foto: Sigmund/unsplash

Sprachen lernen hält jung

Ein besonders effektives Gehirntraining stellt das Erlernen einer Fremdsprache dar. Beim Vokabel- pauken und Einüben von Grammatik-Regeln wer-den umfangreiche neuronale Netzwerke genutzt. Durch die Lernerfahrung bildet das Gehirn neue Nervenzellen und bleibt plastisch. Neben der allgemeinen Kognition wird dabei auch das Kurz- und Langzeitgedächtnis auf Trab gebracht. Zudem wer-den einzelne Gehirnareale miteinander vernetzt – unabhängig vom Alter des Fremdsprachenschülers. So konnten Neurowissenschaftler beweisen, dass diese Prozesse beim Sprachenlernen im Gehirn dem kognitiven Abbau entgegenwirken. Andere Studien belegen sogar, dass eine Fremdsprache, die Entstehung von Demenz verzögern kann. Vorausgesetzt, sie wird regelmäßig praktiziert. So sorgt das permanente Sprach-Wechseln dafür, dass die Abbauprozesse des Gehirns im Alter langsam-er verlaufen. Auch wenn der Erwerb einer neuen Sprache jungen Menschen leichter fällt, können ältere Sprachschüler meist auf ein großes Repertoire an Gedächtnis- und Lernstrategien zurückgreifen, mit denen sich die Strukturen einer neuen Sprache besser erschließen lassen. 

Foto: Kyle Kranz/unsplash

Rudern stärkt Kraft und Ausdauer

Auf der Suche nach einem gelenkschonendem Ganzkörpertraining sind Sportwillige mit Rudern bestens beraten. Denn die Ruderbewegung  stärkt die Hauptmuskelgruppen des gesamten Körpers – Arme, Beine und Oberkörper werden gleichermaßen gefordert. Rund 80 Prozent der Körpermuskulatur wird dabei ins Boot geholt. Doch Rudern ist nicht nur Krafttraining pur, sondern auch Ausdauer- und Koordinationstraining. Insbesondere die gesundheitsfördernde Grundlagenausdauer wird verbessert. Rudern stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Fettstoffwechsel an, verbessert die Haltung und schult die Koordination. Eine korrekte Körperhaltung und Rudertechnik sind allerdings unabdingbar, damit der Rücken nicht ungünstig belastet wird. Wer das ganze Jahr über trainieren möchte ist mit einem Indoor Rower gut beraten. Solche Geräte eignen sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene, weil sich der Trainingswiderstand individuell dosieren lässt. Rudern ist also effektives Ganzkörpertraining an nur einem Gerät, das den unter-schiedlichsten Trainingszielen gerecht wird. 

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Journalist

Kirsten Schwieger

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