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Immer mehr Frauen entscheiden sich dazu, ein Startup zu gründen. UNTERNEHMERTUM

Kontinuierlicher Aufwärtstrend

Immer mehr Frauen entscheiden sich in Deutschland für eine Existenzgründung. 

Laut KfW-Gründungsmonitor 2019 liegt der Anteil der weiblichen Gründerinnen bei 40 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Existenzgründungen durch Frauen um 4 Prozent auf 216.000 an. Allerdings wurden hierbei sämtliche Frauen erfasst, die eine gewerbliche oder freiberufliche Selbstständigkeit im Voll- oder Nebenerwerb begonnen haben. Im Unterschied zu Existenzgründungen fällt die Gründerinnenquote hierzulande bescheidener aus. Laut dem vom Bundesverband Deutsche Startups herausgegebenen Female Founder Monitor 2019 sind nur 15,7 Prozent der deutschen Startup-Gründerinnen Frauen. Die gute Nachricht lautet jedoch: Die Zahlen gehen seit fünf Jahren kontinuierlich nach oben. Und: Die Zahl von Startups, in denen Frauen als Mit-Gründerinnen vertreten sind, ist circa doppelt so hoch. Fast die Hälfte der Gründerinnen orientieren ihr Geschäftsmodell übrigens an gesellschaftlichen Problemstellungen. Beliebte weibliche Branchen sind E-Commerce, Offline-Marktplätze und -Dienstleister, Bildung, Beratungsunternehmen, Nahrungsmittel sowie die Medien- und Kreativwirtschaft.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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