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Der Garten – eine Wohlfühloase

Der Startschuss für die neue Gartensaison ist gefallen. Die meisten Gartenbesitzer machen sich in diesen Tagen und Wochen daran, ihre Outdoor-Möbel hinauszustellen, Frühjahrsblüher zu pflegen, Aussaaten vorzubereiten, Kübelpflanzen und den Rasen wieder in Schuss zu bringen – und damit den Grundstein für eine blühende Outdoor-Saison zu setzen. Wer seinen Garten zu einer individuellen Wohlfühloase machen möchte, ist gut damit beraten, ihn nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. 

Beerensträucher, Säulen- und Zwergobst machen Lust auf Selbstgeerntetes.

Immer mehr Gartenbesitzer setzen dabei auf Natürlichkeit, zum Beispiel mit weichen, naturnahen Pflanzungen. Gräser und Stauden sind nach wie vor gefragt. Ein echter Hingucker ist beispielweise der Langblättrige Ehrenpreis, die „Blume des Jahres 2018“ für die Loki-Schmidt-Stiftung. Vor allem bei Insekten wie der Honigbiene, vielen Hummelarten und Schwebfliegen sind die blau-lila Blüten äußerst populär. Nicht umsonst gilt der Langblättrige Ehrenpreis als wahre Bienenweide. „Staude des Jahres 2018“ ist die leicht zu kultivierende Taglilie. Sie gehört zu den Lieblingen des Bundes Deutscher Staudengärtner – und das ist keineswegs nur ihrer Schönheit geschuldet. Denn die Taglilie hat bescheidene Ansprüche, so dass kein Hobbygärtner auf sie verzichten sollte. Im Trend sind außerdem Nutzbeete. Naschtomaten, Kräuter, Snackpaprika, Mangold, Tagetes und Borretsch, aber auch Beerensträucher, Säulen- und Zwergobst machen Lust auf Selbstgeerntetes. 

Wer einen großen Garten hat, sollte diesen in verschiedene Zonen aufzuteilen. Um einzelne Bereiche, etwa die Terrasse oder den Sitzplatz, vor neugierigen Blicken abzuschirmen, bieten sich zum Beispiel die Felsenbirne, schöne Gräser oder immergrünes Gehölz an. Auch Spaliere sind hervorragend als Raumteiler geeignet. Der Gartenspaß muss aber auch auf wenigen Quadratmetern nicht zu kurz kommen. Gartenliebhaber, die nicht sehr viel Platz zur Verfügung haben, wählen am besten Pflanzen, die ihnen nicht schon nach kürzester Zeit über den Kopf wachsen. Viele Sorten mit einer enormen Blütenfülle sind mittlerweile auch in kompakter Form erhältlich und oft auch für Kübelbepflanzung geeignet. Wasser erfreut sich im Garten ebenfalls zunehmend großer Beliebtheit. Ein kleiner malerischer Teich, in dem auch Fische einen artgerechten Lebensraum finden, kann selbst in einem kleinen Garten angelegt werden. Für die Bepflanzung bieten sich Wasserpflanzen wie Miniseerosen, Froschlöffel und gefüllte Sumpfdotterblumen an. Am Teichufer sieht Schilf toll aus.

Dem Rasen sollte man jetzt auf die Sprünge helfen, indem man ihn mit einem guten Depotdünger düngt und kahle Stellen nachsät. In immer mehr Gärten verrichten mittlerweile die in den letzten Jahren stetig weiterentwickelten Rasenmähroboter ihre Arbeit. Fleißig und leise drehen sie mehrfach am Tag ihre Arbeit. Die auffällig stillen Gartenhelfer sind für all jene Menschen ein Vorteil, denen die Arbeit mit klassischen Rasenmähern keinen Spaß bereitet und die deshalb lieber einem Roboter bei der Arbeit zuschauen. Davon abgesehen kommen Technik- und Computerfreaks voll auf ihre Kosten, wenn sie aus dem Urlaub über ihr Smartphone dem Mähroboter mit seinen ausgeklügelten Funktionen zu Hause Befehle erteilen. Jetzt bleibt nur noch, auf einen langen und sonnigen Sommer zu hoffen – mit vielen unbeschwerten Stunden im Grünen!

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Journalist

Chan Sidki-Lundius

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