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Gut versichert gegen Schäden und Risiken

Versicherungen für Eigenheimbesitzer sind unerlässlich. Aber welche sind wirklich notwendig, um gut abgesichert zu sein?

Auf eine gute Absicherung gegen solcherart Schäden sollte kein Hausbesitzer verzichten.

Egal, ob eine ausgelaufene Waschmaschine, ein Brand in der Küche oder eine kaputte Fensterscheibe: Auf eine gute Absicherung gegen solcherart Schäden sollte kein Hausbesitzer verzichten. Denn das wäre Sparen am falschen Ende – während eine Versicherung im Normalfall eine überschaubare Summe kostet, können große Schäden am Haus ganz schnell fünf- oder gar sechsstellige Summen verursachen. Doch welche Versicherungen sind wirklich nötig, um eine gute Absicherung zu haben?

Essenziell ist zweifellos eine Wohngebäudeversicherung. Sie schützt vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser und Sturm. Beim Abschluss einer solchen Versicherung sollte man allerdings darauf achten, dass die Bedingungen des Vertrags aktuell sind. Denn es gibt eine für die Versicherten interessante Entwicklung in der Branche: Immer mehr Anbieter sind in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, auf die Prüfung, ob ein Schaden fahrlässig verursacht wurde, zu verzichten. Bei älteren Verträgen ist das noch anders, und das kann sich im Ernstfall sehr zu Ungunsten des Versicherungsnehmers auswirken. Ebenso sollte man bei der Auswahl eines Anbieters auf den Preis achten, denn die Unterschiede können ziemlich groß sein.

Unerlässlich ist ebenfalls eine Hausratsversicherung. Sie lohnt sich vor allem, wenn es teure Gegenstände wie zum Beispiel wertvolle Möbel im Haus gibt. Der Versicherungsnehmer sollte vor Abschluss den Wert der Hauseinrichtung möglichst genau schätzen, sonst droht ihm trotz Versicherung bei einem zu niedrig angesetzten Wert im Versicherungsfall ein finanzieller Verlust. Auch bei Hausratsversicherungen können die Preise der Anbieter stark voneinander abweichen.

Auch eine Elementarschaden-Police sollte sich jeder Eigenheimbesitzer leisten. Sie bietet Schutz vor Schäden durch Naturgewalten – und auch diese können im Ernstfall in die Höhe schießen, bis hin zum Totalschaden. Im Normalfall wird ein Hausbesitzer nicht über die Mittel verfügen, einen solchen Schaden zu ersetzen. Des Weiteren ist dringend zu einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zu raten. Sonst drohen im Schadensfall hohe Entschädigungssummen bis hin zur Zahlung einer lebenslangen Rente an einen Geschädigten. Solche Schädigungsfälle können zum Beispiel entstehen, wenn ein Hauseigentümer im Winter nicht ordnungsgemäß vor seinem Haus den Schnee beseitigt hat und ein Passant ausrutscht und sich verletzt. Die normale private Haftpflicht reicht in einem solchen Fall oft nicht aus.

Schließlich drängen sich zwei Versicherungen für den Hausbesitzer noch auf: der Rechtsschutz und eine Restschuld- und Risikolebensversicherung. Eine Rechtsschutzversicherung hilft im Fall eines Rechtsstreits, beispielsweise mit einem Mieter. Die Kosten für einen Anwalt können in einem solchen Fall sehr schnell zu großen Summen anwachsen. Allerdings können sich viele Mitglieder eines Eigentümerverbandes diese Versicherung sparen, denn meistens bieten diese Verbände eine solche Versicherung automatisch mit dem Mitgliedsvertrag an. Eine Restschuld- und Risikolebensversicherung schützt Verwandte wie zum Beispiel die eigenen Kinder im Falle eines Todes davor, den noch nicht abbezahlten Hauskredit bis zum Ende bedienen zu müssen.

Fakten

Jeder Besitzer eines Eigenheims sollte bestimmte Versicherungen abgeschlossen haben. Wichtig sind eine Hausratsversicherung, eine Elementarschaden-Police, eine Wohngebäudeversicherung, eine Haus- und Grundbesitzerhaftplicht, eine Rechtsschutz- sowie eine Restschuld- und Risikolebensversicherung.

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Journalist

Armin Fuhrer

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