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Haarausfall kann viele Gründe haben. HEALTHCARE

Schwindende Haarpracht

Seit Jahrtausenden gelten Kopfhaare als Schönheitsmerkmal. Ihre Menge ist abhängig von der Haarfarbe und variiert zwischen 80.000 bis 150.000 Haaren. Ob diese dünn oder dick ausfallen, ist genetisch bedingt – genauso wie die Haarwuchskraft. Die Basis für kräftige Haarwurzeln und gesundes Haar ist eine gesunde Kopfhaut. Denn sowohl Haarprobleme, als auch Haarausfall entstehen nicht im Haar selbst, sondern in der Kopfhaut.

Aber auch eine gestörte Schilddrüsenfunktion, Infektionen oder hormonelle Einflüsse durch Schwangerschaft, Wechseljahre oder das Absetzen der Pille können Haarausfall auslösen. 

Bevor es ausfällt ziert ein Haar normalerweise sechs bis acht Jahre den Kopf. Der natürliche Haarausfall beträgt etwa 70 bis 100 Haare pro Tag. Bleiben wesentlich mehr Haare in der Bürste zurück, leiden die Betroffenen unter Haarausfall (Alopezie). Insbesondere bei Frauen kann dieser verschiedenste Ursachen haben und eine starke seelische Belastung darstellen.

Wird das Haar auf der gesamten Kopfhaut lichter, spricht man von diffusem Haarausfall. Dieser tritt meist phasenweise auf und ist in der Regel – durch gute Kopfhautpflege – aber vor allem, indem dessen Ursachen behoben werden gut behandelbar. Diese sind in der Regel in den äußeren Lebensumständen zu suchen. Aber auch eine gestörte Schilddrüsenfunktion, Infektionen oder hormonelle Einflüsse durch Schwangerschaft, Wechseljahre oder das Absetzen der Pille können Haarausfall auslösen. 

Noch häufiger sind allerdings die Gene schuld. Der hormonell erblich bedingte Haarausfall trifft viele Frauen in den Wechseljahren. Die typische Ausdünnung der Haare im Scheitelbereich kann aber auch schon ab dem 30. Lebensjahr auftreten – in seltenen Fällen sogar noch früher. Ein medizinisches Präparat zum Auftragen auf dem Kopf kann diese Form des Haarausfalls stoppen. Mitunter verschreiben Dermatologen auch Tinkturen mit einer Art Östrogen-Doppelgänger.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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