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Ideale Hautpflege-Routine

Gesunde, reine Haut ist das Ergebnis einer passgenauen und gewissenhaften täglichen Pflegeroutine. Worauf es dabei ankommt.

Um diese wichtige Barrierefunktion aufrechterhalten zu können, müssen wir unsere Haut schützen, stärken und pflegen.

nser größtes Organ schützt 

uns vor Keimen und Schmutz, Umwelteinflüssen und UV-Strahlung, vor Austrocknung und schädlichen Substanzen. Um diese wichtige Barrierefunktion aufrechterhalten zu können, müssen wir unsere Haut schützen, stärken und pflegen. Eine effektive Hautpflege ist dabei immer auf den persönlichen Hauttyp abgestimmt. 

Der erste Schritt einer wirksamen Hautpflege-Routine ist eine gründliche Reinigung des Gesichts, morgens und abends. Auf diese Weise werden Schmutz, Talg und abgestorbene Hautschuppen entfernt. Dermatologen empfehlen milde Reinigungsprodukte mit möglichst wenig Zusatzstoffen. Die Produktpalette ist riesig und unterscheidet sich in Konsistenz und Inhaltsstoffen. Es gibt Gele, Cremes, Lotionen, Milch, Balsam oder Tücher für die tägliche Gesichtsreinigung. Die Wahl des Cleansers ist abhängig vom Hauttyp und von persönlichen Vorlieben. Die anschließende Anwendung eines Gesichtswassers (englisch: Toner) ist kein Muss, empfiehlt sich aber bei fettiger Haut. Gesichtswasser entfernen zusätzlichen Talg und bringen den pH-Wert der Haut wieder ins Gleichgewicht. Absolutes Muss am Abend vor der Reinigung ist ein gründliches Abschminken.

Im Anschluss an die Reinigung folgt die Hautpflege, denn Wirkstoffe können nur dann effektiv in die Haut eindringen, wenn diese sauber ist. Allen Hauttypen gemeinsam ist dabei die Versorgung mit Feuchtigkeit und der Schutz vor UV-Licht. Für die morgendliche Routine ist eine Feuchtigkeitspflege mit Lichtschutzfaktor essenziell. Die konkrete Produktauswahl sollte auf Hauttyp und Alter abgestimmt sein, morgens wie abends. Bei trockener Haut um die Augenpartie empfiehlt sich zusätzlich eine reichhaltige Augencreme. Die abendliche Pflege darf etwas umfassender sein. Anstatt oder vor einer Nachtcreme mit reichhaltigen Inhaltsstoffen eignen sich insbesondere hochkonzentrierte Seren. Falls eine Augencreme hinzukommt, lautet die Reihenfolge: Serum, Augencreme, Nachtcreme. Ein bis zweimal pro Woche empfiehlt sich die abendliche Verwendung eines auf den Hauttyp abgestimmten Peelings, eventuell ergänzt durch eine anschließende Gesichtsmaske.

Wer zu sehr trockener Haut neigt, muss diese nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern auch mit Fett versorgen. Nach einer milden Reinigung sollten reichhaltige, hautschützende und rückfettende Pflegeprodukte zum Einsatz kommen. Beispielsweise eine Ureahaltige Creme am Morgen und ein hochwertiges Öl für die abendliche Gesichtspflege. Auch bei einer Neurodermitis ist es wichtig, die Haut mit rückfettenden und feuchtigkeitsbindenden Pflegeprodukten vor dem Austrocknen zu bewahren. Betroffenen werden zudem Reinigungsprodukte ohne Reiz- oder Duftstoffe mit niedrigem pH-Wert empfohlen. Bei fettiger, unreiner Haut empfehlen sich pH-neutrale, ölfreie Waschlotionen sowie ölfreie Pflegeprodukte auf Wasserbasis. Auch Make-up und Sonnenschutzmittel sollten möglichst fettfrei beziehungsweise „nicht komedogen“ sein – also keine Inhaltsstoffe beinhalten, die Mitesser verursachen könnten. Gegen Akne-Pickel empfehlen Dermatologen Präparate mit entzündungshemmenden Wirkstoffen wie Salicylsäure und Benzoylperoxid.

Fakten

Gesunde Haut wird in vier, genetisch bestimmte, Hauttypen unterteilt: Normale, trockene, fettige und Mischhaut. Anders als der Hauttyp kann sich der Hautzustand im Laufe des Lebens verändern – beispielsweise durch hormonelle Veränderungen, Stress, Medikamente oder sogar jahreszeitenabhängig.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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