European Media Partner
Foto: Anastasiia Ostapovych/unsplash WELLBEING

4 unterschiedliche Hauttypen

Normale Haut 

Ausgeglichene Hautzonen

Rosig, straff, feinporig, unempfindlich, mitunter eine leicht fettige T-Zone: Das zeichnet den normalen Hauttypus aus. Talgproduktion, Regeneration, Abschuppung, Durchblutung und Feuchtigkeitshaushalt sind ausgewogen. Auch wenn normale Haut nicht sehr anspruchsvoll ist, sollte man sie konsequent reinigen und pflegen. Aggressive, stark fettende oder austrocknende Inhaltsstoffe sind tabu. Besser ist es, eine tägliche Feuchtigkeitspflege und milde Reinigungsprodukte mit einem niedrigen pH-Wert zu verwenden, die den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt unterstützen und die Haut mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Ist die Haut im Winter trockener Heizungsluft ausgesetzt, eignet sich eine leicht fettende Emulsion. Ferner sollte die Haut im ganzen Jahr mit einem ausreichenden UV-Schutz geschützt werden. Bei Vernachlässigung der Pflege kann sich normale Haut verändern: Stress, Müdigkeit, Umwelteinflüsse oder aggressive Reinigungsprodukte können sie schnell austrocknen und die Hautschutzbarriere beeinträchtigen. Die Haut wird dann trocken und verliert ihr gesundes Aussehen, schade drum!


Foto: Andrea Piacquadio/pexels

Fettige Haut

Richtige Pflege benötigt

Vergrößerte Poren, Hautunreinheiten wie Mitesser oder Pickel und ein öliger Glanz: Diese Merkmale prägen das Hautbild fettiger Haut. Schuld daran sind meistens Hormone. Diese können zu einer übermäßigen Talgproduktion führen und die Haut dadurch zum Glänzen bringen. Fettige Haut zeigt sich vor allem im Gesicht, wo besonders die T-Zone betroffen ist. Aber auch an den Schultern, an Rücken und Dekolleté ist fettige Haut keine Seltenheit. Gegen fettige Haut hilft eine gründliche und regelmäßige Reinigung. Cremes und Pflegeprodukte sollten nicht komedogen sein, die Poren also nicht verstopfen. Es kann sinn-voll sein, ein- bis zwei Mal pro Woche ein Peeling zu machen, um die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien und Unreinheiten verursachen-de Bakterien zu bekämpfen. Auch eine pflegende Maske ist empfehlenswert. Dadurch wird das Hautbild verfeinert und ölige Haut erscheint matter. Kleiner Trost: Durch den Fettfilm ist die Haut besser vor äußeren Einflüssen geschützt: Kälte, Sonne und Nässe können ihr vergleichsweise wenig anhaben. Außerdem bleibt fettige Haut länger glatt und straff.

Foto: Kat Stokes/unsplash

Trockene Haut 

Hilfreiche Öle

Trockene Haut neigt leicht zu Rissen, Rötungen und Schuppungen oder sie weist raue Stellen auf. In extremen Fällen kann es zu einem Exsikkationsekzem (Austrocknungsekzem) kommen. Häufige Ursachen sind eine verminderte Talgproduktion, eine beeinträchtigte Funktion der natürlichen Hautschutzbarriere, eine mangelnde Flüssigkeitszufuhr und übermäßiges Waschen mit aggressiven Seifen und Waschgels. Menschen mit diesem Hauttyp neigen generell schneller zur Bildung von Falten. Feuchtigkeitscremes mit Hyaluronsäure haben sich für die Pflege trockener Haut bewährt. Auch rück-fettende Cremes und Lotionen können gegen trockene Haut helfen. Zur Behandlung trockener Gesichtshaut empfehlen sich unter anderem auch pflanzliche Öle, die zum Beispiel Mandeln oder Aloe Vera enthalten, und reichlich Trinken. Zur vorbeugenden Pflege empfehlen Dermatologen teilweise Urea- und glycerinhaltige Cremes. In jedem Fall ist es ratsam, nicht zu lange zu duschen oder zu baden. In einigen Fällen kann eine Grunderkrankung die Ursache trockener Haut sein. Diese ist durch einen Facharzt zu behandeln.

Foto: Cottonbro/pexels

Mischhaut 

Der klassische Hauttyp

Trockene Hautpartien im Wang-en- und Augenbereich, ein eher öliges Hautbild im Bereich von Stirn, Nase und Kinn: Mischhaut ist der am häufigsten vorkommende Hauttyp. Die nebeneinanderliegenden fettigen und trockenen Zonen machen die Hautpflege nicht gerade leicht. Für die typgerechte Pflege von Mischhaut ist es wichtig, die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Hautbereiche zu berücksichtigen: Während die trockenen Partien reichhaltigere Produkte benötigen, welche die fehlende Feuchtigkeit der Haut ausgleichen und den Hautschutzmantel stärken, kommen in der T-Zone ausgleichende, entzündungs-hemmende und beruhigende Wirkstoffe zum Einsatz. Sie regulieren die Talgproduktion, bekämpfen Hautunreinheiten und sorgen für einen gleich-mäßigen, mattierten Teint. Bei der Gesichtsreinigung ist darauf zu achten, die Haut nicht zu sehr zu reizen und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Eine milde Reinigungslotion oder ein hydrierendes Reinigungsgel sind optimal. Als Ergänzung zur täglichen Gesichtsreinigung bieten sich talgabsorbierende, poren-verfeinernde Masken oder sanfte Peelings an. 

Teile diesen Artikel

Journalist

Chan Sidki-Lundius

Weitere Artikel