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Equipment fürs Heimkino – aber wie?

2011 wurde die Rocket Beans Entertainment GmbH gegründet und seit Start der Plattform  rocketbeans.tv 2015 sind sie aus der Streaming- und Videospielwelt auf YouTube und Twitch nicht mehr wegzudenken: Simon Krätschmer, einer der Gründer, und Daniel Schröckert, welcher in dem Format „Kino+” regelmäßig mit verschiedenen Gästen über Filme und Serien diskutiert, haben uns in der Redaktion zum Interview besucht.

Wichtig ist, dass die Eltern ein Auge darauf haben und den Medienkonsum ihrer Kinder beobachten und überprüfen.

  

Simon Krätschmer  und Daniel Schröckert, Rocket Beans TV, Presse/Rocketbeans

Ihr seid ja richtige Filmexperten: Welcher hat euch zuletzt richtig gecatcht? 

Simon: Das war bei mir „Dune“. Der Film schreit nicht nur extrem nach Kino: Ich bin großer Fan der Buchvorlage, der Soundtrack ist super und er ist fantastisch gemacht. Auch den neuen „Suicide Squad“ fand ich klasse – und beides sind meiner Meinung nach Filme, die man auch auf jeden Fall im Kino sehen muss. 

Daniel: Bei „Dune“ sind wir einer Meinung, den Film habe ich drei Mal im Kino gesehen. Genauso einen Film haben wir lange gebraucht. Die ganze Zeit fragt man sich als Zuschauer: „Wie genau haben die das gemacht?“, und das ist es, was einen guten Film ausmacht. Außerdem komme ich gerade aus Sitges vom Film Festival: Dort habe ich einige wirklich gute Filme gesehen, die mich einfach gepackt haben. 

Thema Heimkino und Home Entertainment: Worauf sollte man achten, wenn man sich einrichten und ausstatten möchte? 

Daniel: Ich bin nach wie vor ein Leinwand-Fan, dazu habe ich ein 5.1-Sound-system – zum Leidwesen meiner Nachbarn. Ich bin großer Filmliebhaber und wenn ich einen Film von 1970 schaue, möchte ich auch, dass dieser noch so aussieht wie ein Film von 1970. Wichtig ist mir, dass ich meine Geräte miteinander verbinden kann, egal, ob es die PlayStation, der Laptop oder Festplatten sind. 

Simon: Ich hatte früher auch eine 5.1-Soundanlage, fand ich klasse. Ich habe mich jetzt aber reduziert und nutze das, was mir der Fernseher bietet – mittlerweile ist das auch eine ganze Menge! Wichtig ist: Wenn man sich einen Beamer anschafft, muss man auch an den Sound denken. Das wird leider oft vergessen. Wo ich mich hingegen mehr ausstatte, ist bei meinem PC. 

Daniel: Wichtig ist es auch, sich zu fragen, was man wirklich alles braucht, und was mehr oder weniger unnötig ist. Nicht alles, was bunt leuchtet, ist direkt gut, und auch sehr teure Produkte bedeuten nicht, dass sie automatisch so viel besser sind. Mit Equipment aus dem mittleren Preissegment kann man in der Regel nicht viel falsch machen und bekommt einiges für das heimische Kinogefühl geboten.

Daniel, du hast zwei Kinder, und ihr beide habt ja selbst früh angefangen, Filme und Computerspiele zu konsumieren. Was könnt ihr Eltern für den Umgang ihrer Kinder mit Medien raten? 

Daniel: Bei mir war es früher so, dass ich Filme gesehen habe, die ich nicht hätte sehen sollen. Da sind die Kontrollmöglichkeiten heutzutage doch deutlich besser. Ich finde es wichtig, die Kinder medienkompetent zu erziehen. Es gibt auch wahnsinnig tolle Lernspiele und -apps, die meine Kinder auch nutzen. 

Simon: Das Suchtpotenzial von Computerspielen darf einfach generell nicht unterschätzt werden. Insbesondere bei Kindern kann es problematisch werden, wenn dieses ungefiltert auf sie einprasselt. Wichtig ist, dass die Eltern ein Auge darauf haben und den Medienkonsum ihrer Kinder beobachten und überprüfen.

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Journalist

Alicia Steinbrück

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