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3 Fragen an Ulrike Sapiro

Der Weltkonzern Henkel setzt in seiner Verpackungsstrategie auf eine Kreislaufwirtschaft.

Ulrike Sapiro, Chief Sustainability Officer bei Henkel; Foto: Presse

Frau Sapiro, auf welche Bausteine kommt es dabei an?

Es geht um nachhaltige Verpackungen. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Verpackungen recycelbar zu machen, den Einsatz von Rezyklat zu erhöhen und das Volumen von Kunststoffen zu reduzieren. 

Wie wichtig ist dabei die Zusammenarbeit der Industrie?

Keiner kann eine Kreislaufwirtschaft allein aufbauen. Alle Player einer Wertschöpfungskette müssen zusammen-arbeiten, vom Rohstofflieferanten bis zum Entsorger. Daher ist Henkel in vielen branchenübergreifenden nationalen und internationalen Verbänden aktiv. Und auch der Austausch von Industrie und Politik ist wichtig.

Gibt es konkrete Beispiele zum Thema Kreislaufwirtschaft?

Im Bereich Klebstoff-Technologie unterstützt Henkel mit innovativen Lösungen die Verpackungsindustrie bei der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungen. Ein Beispiel dafür sind Klebstoffe, die es ermöglichen, die verschiedenen Schichten von Verpackungen zur Entsorgung wieder zu trennen – eine Voraussetzung für das Recycling.

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Journalist

Christiane Meyer-Spittler

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