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Martin Gruber, Managing Director der Avis Budget Group für Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und die Tschechische Republik BUSINESS MOBILITY

Interview mit Martin Gruber

Mobilitätskonzepte werden für Klein- und mittelständische Unternehmen immer wichtiger. Ein Baustein ist die Langzeitmiete von Fahrzeugen. Was ist gerade für den Mittelstand der Vorteil dieser Form der Mobilitätssicherung?

Der größte Vorteil für den Mittelstand ist die flexible Mobilität, ohne dass Fixkosten entstehen. Die Flotte kann nach Bedarf auf- oder abgebaut werden, ohne Laufzeit- oder Kapitalbindung und die Fahrzeugkategorie kann mit jeder Erneuerung des Vertrags auf Wunsch gewechselt werden – gerade für Firmenkunden mit wechselndem Bedarf ist das von Vorteil. Im Schadensfall kümmert sich der Vermieter um die komplette Abwicklung und stellt umgehend einen Ersatzwagen zur Verfügung.

Unternehmen werden häufig als atmende Organisationen betrachtet, sie konsolidieren sich und wachsen wieder. Wie starr ist das Konzept einer Langzeitmiete?

Für Unternehmen ist eine flexible Bereitstellung und Nutzung von Firmenwagen die Basis für eine effiziente Mobilität. Für den Fahrzeugeinsatz heißt das, sich Alternativen anzusehen und mit den Bedarfsdaten abzugleichen. Der reine Besitz von Fahrzeugen ist für dynamische Unternehmen mit kleinerer Belegschaft oder einem saisonalen Konjunkturzyklus keine tragfähige Lösung. Bei der Langzeitmiete fallen Kosten für Verwaltung, Instandhaltung, Anschaffung und Finanzierung weg. 

Ab wann lohnt sich die Langzeitmiete für Unternehmen?

Langzeitmiete ist für alle Unternehmen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen mit wenigen Dienstwagen oder Transportern sinnvoll. Ob für einen Mitarbeiter in der Probezeit, Mobilität für ein zusätzliches Projekt oder als Ersatzwagen: Unternehmen brauchen Flexibilität, um den Mobilitätsbedarf optimal steuern zu können. 

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Journalist

Frank Tetzel

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