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Foodguide: Das perfekte Match

Asiatisch, japanisch oder vegan? Die Foodguide-App macht die Suche nach passenden Restaurants, Cafés und Bars kinderleicht.

Die besten Ideen kommen oftmals, wenn man unterwegs ist. So ging es auch Malte Steiert. Während eines Auslandssemesters in Thailand bekam er Appetit auf das Thema Essen – und startete wenig später einen eigenen Food-Account auf Instagram. 2015 ging er dann mit Finn Fahrenkrug den nächsten Schritt. Gemeinsam launchten die beiden ihre Foodguide-App, ein soziales Netzwerk für Menschen, die gute Restaurants und leckeres Essen schätzen. Das Prinzip erinnert an Tinder: Die Foodguide-App stellt Restaurants, Cafés und Bars via Kurzprofil und passenden Fotos vor, die andere User gemacht haben. Ein Algorithmus empfiehlt individuelle Gerichte und macht so die Restaurantwahl sehr einfach. Die App zeigt praktischerweise auch die schnellste Route an, wenn das Magenknurren groß ist. Und der auserwählte Tisch lässt sich ebenfalls in Sekundenschnelle reservieren. Wer sich nur inspirieren lassen möchte, kann unter „Favourites“ seine bereits geherzten Lieblingsgerichte und Lokale immer einsehen und einen Besuch jederzeit planen. Über einen in die App integrierten Newsfeed ist es außerdem möglich, sich mit Freunden zu verbinden und den liebsten Food-Bloggern zu folgen.

Mittlerweile wurde die im Apple Store sowie für Android kostenfrei verfügbare App mehr als 650 000 Mal heruntergeladen, die Zahl der Abonnenten auf Instragram liegt bei rund 80 000. „Ich wollte einen Raum schaffen, in dem das Essengehen auf eine besondere Art und Weise miteinander geteilt werden kann“, berichtet der erfolgreiche Gründer. Inzwischen deckt das rund 20-köpfige Team rund um Malte Steiert nicht nur die deutschen Großstädte ab, sondern auch 14 internationale Metropolen wie London, Paris, Amsterdam oder Barcelona. „Unser Fokus liegt auf der zeitgemäßen visuellen Präsentation des Essens, im Mittelpunkt stehen die Gerichte“, sagt der 25-Jährige. „Damit liegen wir voll im Trend, denn immer mehr Menschen legen großen Wert auf gesundes und hochwertiges Essen. Dies ist vielen Nutzern weitaus wichtiger als ein teures Auto oder eine edle Armbanduhr.“

Mit dem bislang Erreichten mag sich der Gründer nicht zufriedengeben. Sein Unternehmen bietet neuerdings auch sogenannte Taste-Touren an, bei denen „Foodies“ fünf unterschiedliche Gänge in den besten kulinarischen Hamburger Hotspots serviert bekommen. Weitere Städte sollen demnächst dazukommen. Außerdem wird es Gutscheinblöcke für coole Restaurants geben, die man digital einlösen kann und mit denen sich viel Geld sparen lässt – egal, ob man nun auf die angesagten japanischen Nudelsuppen, auf koreanische Bowls oder die arabische Küche steht. Malte Steiert selbst ist ein großer Fan der einfachen Küche, hoch im Kurs stehen bei ihm derzeit Ramen-Bars und portugiesische Restaurants. Einen Kühlschrank für Lebensmittel sucht man bei ihm zu Hause übrigens vergebens. Den hat er abgeschafft, weil er immerzu essen geht! 

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Journalist

Chan Sidki-Lundius

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