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Stefan von Dobschütz, Chief Commercial Officer der innogy eMobility Solutions BUSINESS MOBILITY

Drei Fragen an Stefan von Dobschütz über E-Mobilität

Stefan von Dobschütz, Chief Commercial Officer der innogy eMobility Solutions

Wie wirkt sich die C02-Politik der EU auf die Autobranche aus?

Mehr als 300 Milliarden Dollar wollen Autobauer weltweit in den nächsten fünf bis zehn Jahren für Elektromobilität ausgeben. Mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betankt, hat jedes E-Auto schon nach 20.000 Kilometern weniger CO2 emittiert als ein Verbrenner, betrachtet man Produktion von Akku und Fahrzeug, Betrieb und Entsorgung. Untersuchungen zeigen, dass E-Autos besonders CO2-effizient sind, wenn sie mit Ökostrom fahren. Wir betreiben unsere Ladesäulen deshalb mit Ökostrom.

Wie könnte sich der Markt der E-Mobilität entwickeln?

Elektromobilität startet gerade durch. Es gibt eine immer höhere Anzahl von Fahrzeugmodellen. Die Reichweiten steigen stark, die Preise sinken. Die Autobauer investieren. Zudem wird das Thema politisch gefördert. 

Was sind die wichtigsten Herausforderungen?

Es braucht smarte Ladelösungen, denn Intelligenz bedeutet erstens: Keine Netzüberlastung. Auch nicht im Unternehmensnetz, wenn ganze Flotten laden. Zweitens: Komfort. Wir wollen, dass Laden für unsere Kunden bequem ist. Einfach das Kabel einstecken und laden. Der Rest geht smart und einfach.

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Journalist

Armin Fuhrer

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