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Michél Pascal Ardalan, Geschäftsführer und Gründer der IKAN GmbH LIVING

Interview mit Michél Pascal Ardalan

Ohne Uhren gäbe es keine Nautik – wo spiegelt sich das am besten wieder?

Historisch wird kein Segelschiff ohne Barometer und Chronometer ausgeliefert. Barometer sind wichtig zur Wetterbestimmung, die Chronometer benötigt der Skipper zum Navigieren. 

Sextant und Chronometer bilden eine wichtige Einheit, um die schnellste Route bzw. den Standort bestimmen zu können, es sind und waren wichtige Navigationsinstrumente – wenn die Moderne Technik versagt.

Wie beständig sind die Werte bei Uhren?

Wichtig für Beständigkeit ist, dass man seiner Linie treu bleibt. Dies gilt für das wahre Leben, aber auch für die werthaltige Beständigkeit bei Luxus-Uhren. Gute Beispiele von „Linientreue“ sind z.B. Rolex, Audemars Piguet oder Patek Philippe.

Als Patek Philippe 1976 ihre „Nautilus 3700“ in Stahl auf den Markt brachte, kostete diese 4.250 D-Mark. Heute gibt es eine solche Uhr in einem schönen Zustand und mit Box und Papieren nicht mehr unter 100.000 €. Eine aktuelle Nautilus in Stahl und 40 mm wird auf dem Zweitmarkt mit dem doppelten des UVP gehandelt.

Schöne Uhren sind etwas fürs Leben – gibt es so etwas wie ästhetische Rendite?

Das Schöne an einer Uhr ist, egal wie groß oder klein der Geldbeutel ist, hat man seine Traumuhr erst einmal gefunden, hat man diese in der Regel immer dabei und mit jedem Augenblick in dem man die Zeit abließt, erfreut man sich an ihr – dies nenne ich ästhetische Rendite.

Die beste Uhr für ein Rennen über den Atlantik?

Rolex Yacht Master II, weil robust, wasserdicht und man kann die Zeiten sogar für mehrere Schiffe festhalten – eine tolle Regatta Uhr.

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Journalist

Jörg Wernien

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