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Dr. Harald Kaisers, Vorstandsmitglied der DGÄPC WELLBEING

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sich selbst

Das Streben nach einem gesunden Lebensstil und einem guten Körpergefühl ist präsenter denn je. Durch die großen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Fortschritte werden uns stets neue Möglichkeiten unterbreitet, unseren Alltag zu gestalten und Änderungen in sämtlichen Lebensbereichen und auch an uns selbst vorzunehmen.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sich selbst; hören Sie auf Ihren Körper.

Den Begriff der Gesundheit und auch der Ästhetik assoziieren viele wohl zunächst mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und einem strahlenden Äußeren. Beides macht jedoch viel mehr aus. Neben unserer körperlichen Erscheinung ist auch unsere Psyche gleichermaßen entscheidend. Hinzu kommen externe Einflüsse, besonders durch die Medien. Aus all diesen Faktoren ergibt sich beispielsweise unser persönliches Schönheitsideal. So kann ein kleiner, individuell empfundener Makel eine gewisse Unzufriedenheit erwirken und einen enormen Einfluss auf das seelische Wohlbefinden eines Menschen haben. 

Laut der DGÄPC-Statistik 2017 erhoffen sich fast 20% der Frauen eine seelische Verbesserung mithilfe einer ästhetischen Behandlung. Wer hierbei von einem typischen „Frauenproblem“ sprechen sollte, liegt falsch. Das Interesse an ästhetisch-plastischen Behandlungen ist in den vergangenen drei Jahren bei den Männern deutlich angestiegen. Rund 17,5% erwägen einen ästhetischen Eingriff bzw. lassen einen durchführen. Davon wünschen sich 23,5% der männlichen Patienten eine Verbesserung des psychischen Zustands. Vor allem das Gesicht rückt in den Fokus. Dominieren bei den Männern die Augenlidkorrekturen mit einem Anteil von 21% aller Behandlungen, sind es bei den Frauen Faltenunterspritzungen mit Botox® (17,6%) oder mit Fillern (17,5%).1

Natürlich liegen den Behandlungen teilweise auch medizinische Notwendigkeiten zugrunde; in der Ästhetik spielt am Ende aber immer das Maß eine entscheidende Rolle. Nicht jeder Leidensdruck lässt sich chirurgisch lindern. Ein guter Ästhetisch-Plastischer Chirurg wird das erkennen, denn seine Arbeit besteht nicht nur darin, unliebsame Merkmale zu beseitigen oder zu verändern, er trägt darüber hinaus bereits im Vorfeld einer Behandlung eine große Verantwortung.

Meine Empfehlung für Sie: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sich selbst; hören Sie auf Ihren Körper. Denn bereits Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) erkannte: „Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert sich zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt […].“ 

Nun wünsche ich Ihnen eine spannende Lektüre.

Ihr Dr. Harald Kaisers,

Vorstandsmitglied der DGÄPC

1 DGÄPC-Statistik 2017

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Dr. Harald Kaisers

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