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Dirk Littig ist der Geschäftsführer des Online-Portals CONDA.de sowie des Investment-Clubs CONDA.black mit Sitz in München. INVESTMENTS

3 Fragen an Dirk Littig zum Thema Crowdinvesting

Herr Littig, Crowdinvesting klingt nach Chance und Risiko zugleich. Worauf achten Sie als Portalbetreiber?

Wichtig ist, dass Investoren ihr Geld breit streuen – selbst mit 1.000 Euro können sie sich an zehn Unternehmen beteiligen. Bei CONDA.de achten wir insbesondere darauf, dass die unterstützten Startups bereits mit ihrem Angebot aktiv am Markt tätig sind und das Investment sie ausreichend lange finanziert.

Was gibt Anlegern Sicherheit?

In Deutschland gibt es klare Regulierungen für Crowdinvestings, die Anleger bestmöglich schützen. Beispielsweise darf jeder maximal 10.000 Euro investieren und das auch nur als Nachrangdarlehen. Damit werden die Investoren keine Gesellschafter und tragen auch kein unternehmerisches Risiko. Anders ist das bei CONDA.black – unserem Investment-Club. Dort bringen Investoren Eigenkapital in größeren Beträgen ein und sind an den Unternehmen beteiligt.

Was springt beim Crowdinvesting heraus? Wie hoch sind die Zinsen?

Die versprochenen Renditen sind vergleichsweise hoch – das Spiegelbild des Risikos. Bei Startups ist es tatsächlich möglich, dass der jeweilige Unternehmenswert und damit die Rendite extrem steigt – 20 % p.a. und mehr sind vorstellbar. Bei klein- und mittelständischen Unternehmen dagegen liegen die Zinsen in der Regel zwischen acht und elf Prozent – aber: dafür muss der Anleger auch weniger Risiko tragen.

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Journalist

Susanne Braun-Speck

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