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Mit dem Hund unterwegs auf Reisen

Roadtrip mit der Fellnase

Auf einen längeren Roadtrip zu gehen, ist eine spannende Sache und ein bleibendes Erlebnis. Hundebesitzer stellen sich aber oft eine Frage: Wohin mit der Fellnase, während man selbst durch Deutschland oder Europa fährt? Die Antwort liegt auf der Hand, denn am besten nimmt man ihn einfach mit. Warum sollte man schließlich seinen treuen Begleiter ausgerechnet in der schönsten Zeit des Jahres zuhause lassen oder gar in eine Hundepension geben?

Sehr wichtig: Damit der vier-beinige Beifahrer sicher reist, müssen einige Vorsichtsmaß-nahmen ergriffen werden. Große Hunde sollten unbedingt in einer eigenen Box oder Kofferraum hinter einem Gitter transportiert werden. Denn bei einem Aufprall kann sich ein Hund zu einem gefährlichen Geschoss entwickeln, das nach vorne zum Fahrer geschleudert wird. Das gilt auch für einen Campingvan. Gerade für große Hunde eignen sich Hochdachkombis wie zum Beispiel der Citroën Berlingo oder der Opel Combo. Wer auch noch Zweibeiner als Mitfahrer an Bord hat, kann auch auf größere und luxuriösere Modelle zurück-greifen. Viele dieser Autos gibt es auch als Gebrauchtwagen. 


Foto: Andrew Sterling/unsplash

City-Erlebnis mit Mops & Co.

Auch auf einem Citytrip steht das Thema Sicherheit ganz oben. Die Gefahr von Auffahrunfällen ist im dichten Stadtverkehr oft noch größer als auf der Autobahn oder der Landstraße. Deshalb gilt auch hier, dass der Hund stets gesichert sein sollte. Kleinere Hunde können auch in einer offenen Hundetasche oder Box mitfahren. Sie sollten dabei aber ebenfalls angeschnallt oder so gesichert sein, dass sie nicht nach vorne schießen oder zum Beispiel zwischen Rück- und Vordersitz fallen können. Achtung, Verletzungsgefahr! 

Wer nicht gerade eine Dogge oder einen Schäferhund an Bord hat, hat in der Stadt den Vorteil, einen Kleinwagen nutzen zu können – das erleichtert die lästige Parkplatzsuche und macht das Fahren in unbekannten Großstädten wie Berlin, Paris oder Madrid einfacher. Bei der Auswahl eines Mietwagens sind also Klein- und kleine Mittelklassewagen von Mini bis Skoda Fabia für Mops & Co. völlig ausreichend. Aber nicht vergessen, das eigene Sicherheitsequipment mitzunehmen! Ebenfalls ist es sinnvoll, eine Hundedecke auszulegen, damit es später keinen Ärger wegen möglicher Verschmutzungen gibt.


Foto: Spencer Gurley/Pexels

Treuer Begleiter auf Wandertour

Auf Wanderschaft gehen mit dem Hund – für Zwei- und Vierbeiner gibt es fast nichts Schöneres. Auch für den Wanderausflug ist das höchste Gebot die Sicherheit. Zumal viele Fellnasen intuitiv spüren, dass bald etwas Tolles passiert, denn Herrchen oder Frauchen strahlen eine gute Lau-ne aus und diese Vorfreude kann sich auf den Hund übertragen. Jeder Hundebesitzer weiß, dass der treue Begleiter dann auch mal ein wenig über die Stränge schlagen kann und nicht immer leicht zu beruhigen ist. Die gute Nachricht: Auf der Rückfahrt hat sich das meistens erledigt. Denn nach einer langen Wanderung, auf der es viel zu entdecken und zu erschnüffeln gab, sind Bello oder Leyla meistens glücklich und ausgepowert und wollen nur noch eins: In Ruhe chillen.

Für die meisten Ausflüge genügen Kombis für die großen und kleine oder mittelgroße Autos für die kleinen Vierbeinern. Wer sich für einen intensiven Trip einen Geländewagen mieten möchte oder gleich über die Anschaffung nachdenkt, sollte im Kopf haben, dass für den Hund und sein sicheres Reisen genug Platz im Innenraum zur Verfügung steht.


Foto: Janfillem/unsplash

Zur Jagd mit dem Vierbeiner

Wer regelmäßig mit seinem tierischen Begleiter auf die Jagd geht, hat gewöhnlich das pas-sende Equipment zur Verfügung und dazu zählt auch ein entspre-chendes Auto. In diesem Fall benötigt man eher ein größeres Fahrzeug, da neben dem Vier-beiner und einer oder mehrerer Begleitpersonen auch noch verschiedene Jagdutensilien an Bord transportiert werden sollen. Ein Auto wie der Land Rover Discovery mit seinem riesigen Stauvolumen bietet sich da an. Zumal ihm im Gelände kaum ein anderes Fahrzeug das Wasser reichen kann. 

Wer nicht so viel Geld für die Anschaffung auf den Tisch legen möchte, kann natürlich auf preiswertere Modelle zurückgrei-fen wie zum Beispiel dem Seat Tarraco, den Skoda Kodiaq und dem VW Tiguan Allpace, drei SUV-Modelle aus der VW-Fami-lie. Auf dem Markt werden auch Crossover angeboten, die wie der Renault Espace zwischen SUV und Großraumlimousinen ang-esiedelt sind und sich ebenfalls als Transportmittel anbieten, das auch gute Möglichkeiten bietet, um die Fellnasen sicher zu befördern. Zum Teil können diese Fahrzeuge mit einer dritten Sitzreihe ausgestattet werden.

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Journalist

Armin Fuhrer

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