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Mittlerweile gibt es, wie mit der Menstruationstasse, einige umweltschonende Hygieneprodukte WELLBEING

Menstruation: „Zero Waste“ ist machbar!

Konventionelle Tampons und  Binden landen nach ihrem Einsatz im Müll. Doch es gibt Alternativen, die unsere Umwelt schonen.

Frauen, die sich und ihrer Umwelt Gutes tun wollen, sollten sich sehr genau überlegen, was sie an den Tagen an die empfindlichste Stelle ihres Körpers lassen.

Ob Menstruationstassen, Schwämme oder Periodenunterwäsche: Diese wieder-verwendbaren Alternativen halten mit herkömmlichen Wegwerfartikeln allemal mit. Beispiel: Menstruationstassen. Die kleinen Becher sind zumeist aus medizinischem Silikon gefertigt und werden wie Tampons in die Vagina eingeführt. Menstruationstassen gibt es in vielen Farben, Formen und Größen – und sie halten mehrere Jahre. Übrigens: Übung macht die Meisterin! Sollten die ersten Versuche nicht so gut klappen, nicht entmutigen lassen! Im Trend sind auch Menstruationsschwämmchen. Da es sich hierbei um ein Naturprodukt handelt, sind die Schwämme in Größe, Form und Farbe uneinheitlich. Verwendet werden sie im Prinzip wie ein Tampon. Menstruationsschwämme sind angenehm zu tragen und trocknen die Schleimhäute der Vagina nicht aus. Tipp: Menstruationsschwämmchen eignen sich auch für Sex während der Periode (allerdings nicht als Verhütungsmittel!). Beim Kauf sollte auf handgepflückte Schwämme auskontrollierten Anbaugebieten geachtet werden. 

Oder wie wäre es mit Periodenunterwäsche? Die speziell verstärkten und saug-fähigen Baumwollhöschen sind bequem, waschbar, zuverlässig und geruchsneutral. Zur Auswahl stehen verschiedene Farben, Ausführungen und Stärken, die Modelle können einige Jahre getragen werden. Das gilt auch für Binden und Slipeinlagen aus Baumwolle, Hanf oder anderen Stoffen. 

Nachhaltig, weil biologisch abbaubar, sind auch Bio-Binden und Bio-Slipeinlagen aus zertifizierten Materialien wie zu 100 Prozent chlorfrei gebleichter Biobaumwolle. Sie enthalten weder Mikroplastik, noch Duftstoffe oder andere synthetische Zusatzstoffe. Fazit: Frauen, die sich und ihrer Umwelt Gutes tun wollen, sollten sich sehr genau überlegen, was sie an den Tagen an die empfindlichste Stelle ihres Körpers lassen.

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Journalist

Chan Sidki-Lundius

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