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Im Trend: Nachhaltige Geldanlagen

Immer mehr Menschen denken an die Umwelt, wenn sie ihr Geld anlegen wollen. Grüne Geldanlagen boomen und inzwischen gibt es sogar nachhaltige Bankhäuser, wie die Triodos Bank, die Umweltbank in Nürnberg oder die GLS Bank oder die EthikBank, die nahezu ausschließlich nachhaltige Projekte finanzieren. Alle nachhaltigen oder ethischen Anlageformen haben eines gemeinsam, dass die Unternehmen oder Projekte, in die die Anlege investieren, bestimmte Kriterien wie  Umweltaspekte, Produktionsbedingungen und ein werteorientiertes Management einhalten müssen.

Doch auch klassische Geschäftsbanken oder Unternehmen haben das Thema Nachhaltigkeit inzwischen für sich erkannt. Mit einem Anlagevolumen von rund 171 Milliarden Euro hat die Summe nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. So wuchs das angelegte Vermögen um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr, unter Berücksichtigung von strengen sozialen, ökologischen und auf eine gute Unternehmensführung bezogene Kriterien. 

Insgesamt betrug die Summe des verantwortlichen Investierens zum Ende des vergangenen Jahres  in Deutschland rund 1,4 Billionen Euro. 

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Journalist

Frank Tetzel

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