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Neue Kommunikationsformen bei den besten Startups

Das European Institute for Innovation and Technology (EIT) ist eine 2012 gegründete europäische Initiative, die europäische Technologie in den Markt bringen soll, in drei verschiedenen Aktivitätslinien und über verschiedene Technologiegebiete. 

Durch den Einsatz solcher Technologien gibt es vielfältige Anwendungsfelder mit vielversprechenden Möglichkeiten zur Kostenersparnis und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Derzeit sind sechs EIT-Innovationsgemeinschaften aktiv: Das EIC Climate-KIC untersucht die Herausforderungen des Klimawandels, das EIT Digital bringt durch IKT-Konzepte den digitalen Wandel in Europa voran, das EIT InnoEnergy entwickelt nachhaltige Energielösungen und das EIT Raw Materials stellt den Zugang, Verfügbarkeit und nachhaltige Nutzung von Rohstoffen sicher. Daneben kümmert sich das EIT Health um die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner Europas und der Nachhaltigkeit von Gesundheits- und Sozialfürsorgesystemen und das EIT Food rückt Europa mit innovativen Konzepten für den Lebensmittelbereich ins Zentrum. 

Das EIT Digital für die digitale Transformation besteht aus drei Geschäftslinien: Education, Innovation und Business. Bei Education arbeiten verschiedene europäische Universitäten zusammen, um beispielsweise Masterstudiengänge in Kombination aus Ingenieurswissenschaften und Entrepeneurship anzubieten. „Das kann das EIT dadurch ermöglichen, dass erstens die renommierten Universitäten Europas seine Mitglieder sind und zweitens die renommierten Forschungsinstitute Europas wie Fraunhofer Gesellschaft und  DFKI“, sagt Dr. h.c. Wolfgang Kniejski, EIT Digital Accelerator. „Zusätzlich kooperiert das EIT mit großen Industrieunternehmen wie Siemens, der Deutschen Telecom und SAP.“ 

Das Ziel des zweiten Geschäftsfeldes – Innovation – ist es, Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft auf den Markt zu bringen. In einjährigen Projekten werden hierbei aus Prototypen Produkte und Dienstleistungen, die international platziert werden sollen, um dabei neue europäische Champions zu kreieren. 

Die dritte Geschäftslinie ist der EIT Digital Accelerator. Der wiederum arbeitet mit den Perlen der europäischen Ausgründung zusammen und bringt diese in internationale Märkte. Was zeichnet eine solche Perle aus? Personelle Ressourcen, Verkaufsressourcen, technische Ressourcen sowie eine gewisse Finanzkapazität zur Internationalisierung. Bei diesem Aufnahmeprozess zum EIT
Accelerator arbeitet das EIT bevorzugt mit Unternehmen zusammen, die innovative Methoden wie Deep Learning oder KI einsetzen. 

Im Bereich Ultra Sound zum Beispiel ist es möglich, über Schallwellen statt über elektromagnetische Wellen Daten zu übertragen und somit eine Alternative zur Kommunikation via Bluetooth zu schaffen. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel digitale Sicherheit oder digitales Marketing. Hier nutzt man heute schon diese Ultrasound-Signale, um kundenorientiert Marketingsignale zur Kommunikation zu verwenden. Durch den Einsatz solcher Technologien gibt es vielfältige Anwendungsfelder mit vielversprechenden Möglichkeiten zur Kostenersparnis und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. „Und das ist ein Grund dafür, dass wir uns auch im EIT Accelerator mit Unternehmen beschäftigen, die auf der Basis dieser Ultrasound Signale neue Dienstleistungen anbieten.“

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Journalist

Chan Sidki-Lundius

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