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Neuigkeiten im Bereich Ästhtetik

Haartrend 2018: Natürlichkeit

Vollbart, Bürstenschnitt oder Stachelfrisur, das ist alles Schnee von gestern für den Mann in diesem Sommer.

Dagegen ist natürliche Lässigkeit wieder sehr angesagt; das heißt: fließende Übergänge, sanfte Konturen, weg von starren Vorgaben hin zu mehr individueller Vielfalt. Statt uniforme abrasierte Köpfe mit Scheitel, lieber volles Deckhaar bis hin zu Naturlocken. Auch ein gepflegter Drei-Tage-Bart mit natürlichen Konturen passt dazu, wenn er das allgemein locker-lässige Auftreten unterstreicht.

Im längeren Kopfhaar können Lichtreflexe, sogenannte Surfer Strähnen oder leichte Farbton-Aufhellung, den natürlichen Look noch lebendiger erscheinen lassen. Haar-Gel oder Wachs als Styling Helfer werden nicht komplett überflüssig. Sie vollenden den jeweiligen Look. Sehr gefragt ist neuerdings Haar-Styling Puder. Es macht den Schnitt griffiger, unterstützt seine Standfestigkeit und gibt sogar ein etwas Mehr an Volumen. 

Doch der Haarexperte Udo Walz rät eher dazu, das Kopfhaar nicht täglich zu shampoonieren. Das macht das Haar zu weich und sein natürlicher Halt und Glanz gehen verloren. Zudem zerstört zu häufiges Waschen den natürlichen Schutzfilm der Kopfhaut, den man(n) heutzutage gegen schädliche Umwelteinflüsse mehr denn je benötigt.   

So macht dieser Sommer Mut zum Ausprobieren, den eigenen Typ zu finden, denn jetzt ist alles erlaubt, was zu einem passt. 


Nagelerkrankungen


Foto: bill_17 - stock.adobe.com

Ob im Schwimmbad, nach kleinen Verletzungen oder durch falsche Schuhe: Pilze lauern überall und befallen leider gerne Zehnägel. Schimmern sie nicht mehr permuttfarben, sondern sind an den Rändern gelblich bis bräunlich, dazu stumpf und brüchig, kann das ein Hinweis auf Nagelpilz sein. Da die Nägel jedoch auch nach der Entfernung von Nagellack oft gelblich sind, und die Erkrankung schmerzfrei verläuft, bemerken viele Frauen den schleichenden Pilzbefall anfangs nicht. Wenn die Nägel jedoch nach ein paar Tagen ohne Lack immer noch  stumpf aussehen, bitte schnell zum Hautarzt gehen. Er kann abklären, ob es sich um einen Hefepilz oder Hautpilz handelt und dagegen Nagellacke, Cremes oder Tabletten verschreiben. die drei Monate bis ein Jahr lang aufgetragen bzw. eingenommen werden müssen. Eine äußerliche Behandlung wird meist angewandt, wenn höchstens die Hälfte des Nagels ohne die Nagelwurzel infiziert ist und wenn nur einzelne Nägel betroffen sind. In schweren Fällen kombiniert man innere und äußere Behandlung. Um vorzubeugen, sollte man keine Schuhe anderer tragen - auch keine Skistiefel oder Schlittschuhe - und die eigenen Sportschuhe mindestens 24 Stunden lang trocknen lassen.


Schöne Nägel für schöne Frauen


Foto: Kanea - stock.adobe.com

Einen Tag pro Woche sollte man der ausgiebigen Pflege seiner Nägel widmen: Den Auftakt für die Fußpflege macht ein Fußbad, dem gerne etwas Öl oder Milch und Honig zugesetzt wird. Zehnägel danach gerade schneiden, um ein Einwachsen zu verhindern, Nagelhaut vorsichtig zurückschieben. Starke Verhornungen nur von der medizinischen Fußpflege behandeln lassen, nicht selber daran herumdoktern. Nach dem Entfernen des Nagellacks tut Nagelöl gut. Erst einen Tag später Unterlack, zwei Schichten Lack und Top Coat auftragen – schon sind die Füße wieder schön.

Die Fingernägel schrubbt man entweder jeden Abend mit einer Nagelbürste oder entfernt den Schmutz darunter allabendlich mit einem Reinigungsstäbchen aus Rosenholz.

Die Fingernägel feilt man besser, als sie zu schneiden, und zwar nicht wild hin und her, sondern von außen zur Mitte hin. Die Nagelhaut sollte man vorsichtig zurückschieben oder mit Nagelhautentferner mittels Wattestäbchen entfernen. Täglich eine Tablette oder ein Teelöffel Kieselerde „füttert“  die Nägel innerlich und kräftigt das Keratin, aus dem sie bestehen. Auch Biotin hat auf die Nägel einen sehr positiven Effekt, der den Nagelaufbau unterstützt.


Beliebte Schönheits-OP bei Männern


Dr. med. Oliver Ludwig, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie bei M1 Med Beauty 

Was ist Gynäkomastie?

Die echte Gynäkomastie ist eine Vergrößerung des Brustdrüsengewebes bei Männern. Sie kann entweder einseitig oder beidseitig im Brustbereich auftreten. Bei der sogenannten Pseudogynäkomastie (Lipomastie) handelt es sich nur um erhöhte Fetteinlagerungen in der Brust. Es existieren auch Mischformen.

Welche Ursachen kann sie haben?

In der Regel entsteht die echte Gynäkomastie durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, das verschiedene Ursachen haben kann. So gibt es beispielsweise eine sogenannte Pubertätsgynäkomastie, die sich meistens aber von allein wieder zurückbildet. Auch Medikamente, z. B. gegen Bluthochdruck, sowie Anabolika- oder Alkoholmissbrauch führen nicht selten zum erhöhten Wachstum des männlichen Brustdrüsengewebes. Und auch Krankheiten wie HIV, chronische Leber- oder Nierenerkrankungen sowie Tumore können Auslöser sein. Gynäkomastie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Eine Pseudogynäkomastie tritt vor allem bei Übergewicht auf.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Im Vordergrund der Therapie steht, die Ursachen und damit auch die Progression der Gynäkomastie zu stoppen. In der Regel geht es darum, den Hormonhaushalt wieder in Balance zu bringen. Ist der Umbau der Brustdrüse schon sehr weit vorangeschritten, ist eine Operation die einzige Möglichkeit, die Gynäkomastie zu eliminieren.

Wie läuft der Eingriff ab?

Mit einem halbmondförmigen Schnitt unterhalb der Brustwarze wird das Drüsengewebe entfernt – aber nicht komplett, da es sonst zu Durchblutungsstörungen kommen könnte. Oftmals wird dann begleitend Fett abgesaugt.

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Journalist

Katja Deutsch

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