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Neuigkeiten – Männergesundheit

Gesund und schlank durch Intervallfasten

Spätestens seit Eckart von Hirschhausen zehn Kilo mit Intervallfasten abgenommen hat, ist diese Fasten-Art aller Munde. Dabei ist die „Hirschhausen-Diät“ keine Diät, sondern eher ein Essrhythmus, bei dem keine Kalorien, sondern Stunden gezählt werden. Eine Esspause von 16 Stunden ist die geläufigste Art des „intermittierenden“ Fastens. Die Gewichtsreduktion erklärt sich dadurch, dass der Körper in der Fastenperiode vom Kohlenhydrat- auf den Fettstoffwechsel schaltet – Körperfett wird dann in Energie umgewandelt.

Wer regelmäßig intervallfastet, verliert aber nicht nur Kilos, sondern stößt auch jede Menge heilsame Prozesse im Körper an. So hemmt Fasten nachweislich Entzündungen und senkt den Cholesterinspiegel. Das Entgiftungsorgan Leber kann sich in Fastenzeiten erholen, Selbstreinigungskräfte werden aktiviert. Doch Fasten wirkt nicht nur regenerierend und verjüngend, sondern kann sogar Krebsleiden mindern. Neuste Forschungen legen nahe, dass mithilfe des Intervallfastens das Wachstum von Krebszellen aufgehalten werden kann. Studien mit Tieren belegen, dass Intervallfasten die Lebenserwartung erhöhen und vor bestimmten Krebsarten und neurologischen Erkrankungen schützen kann. 

Bei der 16:8-Methode wird das Essen auf einen Zeitraum von acht Stunden täglich beschränkt, beispielsweise zwischen 10 und 18 Uhr. Die 5:2-Methode erlaubt fünf Tage pro Woche normale Mahlzeiten und an den anderen zwei Tagen jeweils nur bis zu 500 Kilokalorien. Beim „reinen“ Intervallfasten wird jeden zweiten Tag gefastet. Was und wie viel außerhalb der Fastenzeiten gegessen wird, entscheidet jeder selbst – eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist aber ratsam.

 

Ernährungstipps für eine gesunde Prostata

Schlechte Nachrichten für männliche Gemüsemuffel: Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen hohem Gemüse- und Obst-Konsum und weniger Prostata-Erkrankungen. Oder anders herum: Ein erhöhter Fettkonsum und täglicher Verzehr von rotem Fleisch steigern das Risiko. Es sind die gesättigten, tierischen Fette, die der Prostata schaden – während ungesättigte Fette pflanzlicher Herkunft ihr guttun. Brokkoli, Kohlsorten, Salat und Hülsenfrüchte sind also top. Der rote Farbstoff in Tomaten, Lykopen, ist besonders prostatafreundlich. Beim Obst vor allem Kiwis und Trauben, sowie zinkhaltige Lebensmittel wie Kürbiskerne – die darin enthaltenen Phytohormone schützen die Prostata zusätzlich vor gutartiger Vergrößerung und sogar Krebs.

 

Proteinbomben Nüsse

Nüsse haben einen äußert hohen Nährstoffgehalt und sind deswegen veritable Energiespender. Mit ihrem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und Proteine (Eiweiße) schützen sie darüber hinaus das Herz und stärken das Gehirn. Wurde die positive Wirkung von Nüssen auf das Herz bislang eher den guten Fetten zugeschrieben, belegen jüngere Studien nun auch die schützenden Eigenschaften von Proteinen. Da Eiweiße der Grundbaustein für den Muskelaufbau sind und dafür ein Kalorienüberschuss notwendig ist, eignen sich Nüsse auch hervorragend zur Vergrößerung der Muskelkraft. Wegen ihres hohen Eiweißgehalts sind Nüsse somit nicht nur für Vegetarier und Veganer ein sinnvolles Lebensmittel. Insbesondere Cashewkerne und Erdnüsse haben einen hohen Proteinanteil. Allerdings sollten Nüsse aufgrund ihres hohen Fettanteils nur in Maßen genossen werden.

 

Ernährungsumstellung online

Gesund und leistungsfähig bis ins hohe Alter – wer möchte das nicht sein? Einen der wichtigsten Grundsteine dafür legt der Mensch mit seiner Ernährung. So ließen sich 75 bis 80 Prozent der Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes oder Verdauungsstörungen mit einer Ernährungsumstellung vermeiden beziehungsweise drastisch reduzieren. Laut Ayurveda, der ältesten Gesundheitslehre der Welt, hat eine gesunde Ernährung großen Einfluss auf die Verdauung, den Stoffwechsel und das Immunsystem. Erfolgreiche Menschen haben viele Gewohnheiten aus dem Ayurveda als Schlüsselfaktoren erkannt: den Körper stärken und den Kopf befreien für mehr Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit. Anders als in der Schulmedizin geht diese Lehre davon aus, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich ihrer Nahrung und Lebensweise haben. Doch wie findet man seine individuelle Konstitution und die dazu passende Ernährung heraus? In Zeiten von Terminstress, Geschäftsreisen und Fastfood-Mittagspausen bleibt dafür im Alltag oft kaum Zeit. Wie es trotzdem gelingen kann, seine Ernährung nachhaltig umzustellen, zeigt die digitale Transformation: mit Online-Kursen. Damit kann jeder sein eigener Gesundheitsmanager werden – für mehr Lebensenergie, bessere Stressbewältigung oder sogar eine langfristige Gewichtsabnahme. 

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Journalist

Kirsten Schwieger

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