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Mi Teleférico – meine Seilbahn!

Wenn andere Verkehrsmittel an ihre Grenzen stoßen, Stau auf der Tagesordnung steht und ein pünktliches Ankommen für die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs Seltenheitswert hat, dann sind neue Ideen gefragt. Denn eine funktionierende Mobilität ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität der Menschen, die sich in einer Stadt bewegen.

Um genau solche Herausforderungen zu lösen, hat die bolivianische Regierung im Jahre 2012 den Weltmarktführer im Seilbahnbau, das österreichische Unternehmen Doppelmayr, mit dem Bau eines urbanen Seilbahnnetzes beauftragt. Nur zwei Jahre später gingen die ersten drei Linien bereits in Betrieb. Mittlerweile sind es zehn Linien, die auf einer Gesamtlänge von über 30 Kilometern täglich 300.000 Menschen transportieren – und ihnen neben schnellen Verbindungen zur Arbeit, zur Schule oder in die Freizeit auch einen außergewöhnlichen Blick über die Anden-Stadt La Paz bieten. Und nicht nur über Dächer und Straßen: Wer noch etwas weiter blickt, kann im Hintergrund den schneebedeckten, beinahe 6.500 Meter hohen Berg Illimani entdecken. 

Täglich schweben Einwohner, Pendler und Besucher in komfortablen Kabinen durch die Stadt. Ob alt, ob jung, mit Rollstuhl, Fahrrad oder Kinderwagen – „Mi Teleférico“ ist das Verkehrsmittel für alle. Die Seilbahnen haben sich als äußerst zuverlässiges Verkehrsmittel erwiesen, denn sie fahren ununterbrochen, von früh bis spät, unabhängig von Fahrplänen oder anderen Verkehrsteilnehmern, jedoch perfekt integriert in die städtische Infrastruktur. Zudem sind sie leise und stoßen keinerlei Abgase aus. Bei äußerst geringem Flächenverbrauch punkten sie mit hoher Transportkapazität, großer Zeitersparnis und Kosteneffizienz. All das macht das Seilbahnnetz Mi Teleférico zu einer weltweit bewunderten und in La Paz und El Alto beliebten Verkehrslösung.

Wer sich einen E-Roller zulegen möchte, sollte verschiedene Modelle Probe fahren, um zu sehen, ob das Wunschexemplar zur Körpergröße passt. Foto: Micheile Henderson/unsplash

Schnell und leise: E-Roller

E-Roller sind praktische, rasche und beinahe lautlose Fortbewegungsmöglichkeiten für die Stadt. Sie schaffen bis zu 45 km/h und erfordern zur Benutzung den AM-Führerschein, der im Autoführerschein enthalten ist bzw. sich ab 15 oder 16 Jahren erwerben lässt. Die strombetriebenen Vespi oder Schwalben werden zwischen etwas über 2.000 und 6.500 Euro angeboten, die Reichweiten der einzelnen Hersteller variieren dabei zwischen 30 und 100 Kilometern. Wer sich einen E-Roller zulegen möchte, sollte verschiedene Modelle Probe fahren, um zu sehen, ob das Wunschexemplar zur Körpergröße passt. Kommt man mit beiden Füßen auf den Boden? Oder stoßen die Knie beim Abbiegen an den Lenker? Wichtig ist auch ein Blick auf die Akkus: Sind sie herauszunehmen oder muss man den E-Roller draußen an einer Steckdose aufladen?

Foto: Hunter Harritt/unsplash

Nachhaltigkeit lässt sich messen

Um anhand messbarer Daten und Auswertungen umfassend über Nachhaltigkeitsziele informiert zu werden, greift die Politik auf Nachhaltigkeitsindikatoren zurück.

Diese Indikatoren sollen Informationen zu Umwelt und sozioökonomischen Aktivitäten liefern. Beschreibende Indikatoren (Was ist passiert?), Leistungsindikatoren (Wie erreichen wir dieses Ziel?) Effizienzindikatoren (Verbessern wir uns?), Indikatoren für die Wirksamkeit (funktionieren diese Maßnahmen?), und Gesamtwohlfahrtsindikatoren (Geht es uns im Allgemeinen jetzt besser?) werden dabei anhand Untersuchungen und Studien präsentiert, um Anstrengungen und Hebel zur Verbesserung der Nachhaltigkeit überprüfen zu können. Die UN-Kommission für nach-haltige Entwicklung hat dabei sogar 140 Indikatoren veröffentlicht, die ökologische, soziale, wirtschaftliche und institutionelle Aspekte der nachhaltigen Entwicklung untersuchen. Anhand bestimmter Formeln lassen sich Aktivität und Auswirkung auf vergleichbarer Ebene betrachten und auswerten. 

Foto: R Architecture/unsplash

Bitte ein smartes, kluges Gebäude

In Zukunft werden sich unsere Häuser und  Gebäude weitaus mehr und besser vernetzen.

Das Ziel eines „Smart Building“ ist jedoch nicht nur ein wenig Technikspielerei, sondern ein auf breiter Ebene geringerer Energieverbrauch, um die Klimaziele erreichen zu können. Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Bauphysik erwarten laut einer Studie aus dem Jahr 2018 ein Einsparpotential bei Neubauten von bis zu 36 Prozent – durch Kombination verschiedener smarter Anwendungen durch Heizungs- und Smart Home-Regelungen.

Während es beim Smart Home um die Vernetzung des privaten Wohnraums geht, der sich zwischen Mensch und der Steuerung von Geräten, Heizung und Licht abspielt, dreht sich im Smart Building alles um die Gebäudeautomation, die per Funkinfrastruktur gesteuert wird. Voraussetzung dafür ist eine Funkinfrastruktur, die in der Lage ist, verschiedene Standards und Protokolle zu empfangen und auch weiterzuleiten. Die gemessenen Werte werden in Echtzeit an eine Plattform übermittelt und in einer Cloud gespeichert. Damit lassen sich Verbrauch und Kosten analysieren und gezielter planen. Schnitt-stellen ermöglichen zudem die Integration von Ressourcenplanungssystemen wie ERP, um einen geordneten Überblick auf nur einer einzigen Platt-form, dem hauseigenen Dashboard, zu erhalten. Bei einem Smart Building lassen sich natürlich auch die Wartungsarbeiten für Heizungsanlagen, Aufzüge, Schließsysteme, Lüftungsanlagen und Wassersystemen digital planen und steuern. Kurz gesagt: Smart Building bedeutet vernetzt, intelligent und ressourcensparend zu sein.

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Journalist

Katja Deutsch

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