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News im HR-Bereich

Digitales Recruiting per Videobewerbung

Sich mit einem originellen Video statt einem 0815-Anschreiben zu bewerben, liegt für die Generation Smartphone quasi auf der Hand. Doch auch für frühere Generationen stellen Videobewerbungen eine immer wichtiger werdende Spielart auf der Bewerbungs-Klaviatur dar - welche wachsende Akzeptanz bei Unternehmen findet und nicht selten sogar eingefordert wird. Wenngleich nicht für jedes Unternehmen und jede Branche gleichermaßen geeignet, stellen Videobewerbungen eine effiziente und kosteneffektive Recruiting-Lösung dar. Vorstellungs-Videos können als alleinige oder flankierende Bewerbungs-Möglichkeit eingesetzt werden – und in verschiedene Phasen des Recruiting-Prozesses eingebunden werden. Für viele Unternehmen stellen sie eine probate Methode dar, die anvisierte Zielgruppe zu erweitern. Zudem zahlt ein innovatives Bewerbungserlebnis positiv aufs Employer Branding ein. Abhängig von Unternehmensprofil und ausgeschriebener Stelle ist ein professionell erstelltes Video einem Handy-Clip vorzuziehen. Allerdings setzen die meisten Unternehmen keine perfekt ausgeleuchteten, choreografierten Videos voraus. In erster Linie geht es ihnen darum, einen authentischen ersten Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Arbeitgeber, die ganz konkret auf den Person-Organization Fit abzielen, können Bewerber auch konkrete Fragen im Video beantworten lassen. Anbieter von Videobewerbung-Apps haben diese Option integriert, ebenso wie eine standardisierte Kurz-Vita. Jobsuchende können sich direkt in der App per Video auf verschiedenste Stellenanzeigen bewerben. Unternehmen erhalten durch die App einen Pool vergleichbarer Kandidaten in einem strukturierten Prozess.

 

IT-Weiterbildung auf Lernplattformen

Wer in der IT arbeiten will, muss nicht nur „on the job“ lernen, sondern sich nebenbei permanent weiterbilden. Dieses unbezahlbare Wissen muss aber dennoch bezahlt werden. Folgende Lernplattformen bieten gute Qualität zu kleinen (oder gar keinen) Preisen. So können sich Technik-Begeisterte auf Lecturio beispielsweise über verschiedenste Formen von Netzwerktechnologie schlau machen. Einsteigern wird in Tutorials HTML und CSS verklickert. Der Branchenriese Udemy bietet zahlreiche Kurse zu IT-Sicherheit, Computernetzwerken und Hacking - allerdings größtenteils auf Englisch. Auch die von den amerikanischen Elite-Universitäten Harvard und MIT gegründete Plattform edX bietet ihre kostenlosen Kurse mit rund 100 Bildungspartnern überwiegend auf englisch an. Dafür kommen Computer- und Datenwissenschaftler genau wie Front-End Web Entwickler dort voll auf ihre Kosten. Auf Informatiker spezialisiert ist die MOOC-Plattform OpenHPI des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Die kostenlose Kursangebot umfasst neben  Informatik-Grundlagen und Programmiersprachen wie Java oder Python auch Spezialthemen wie Cloud Computing oder In-Memory Datenmanagement.

Sogar die Netzwerke LinkedIn und Facebook besitzen neuerdings Lernportale für digitale Kompetenzen wie beispielsweise Cloud-Speicher, SEO in TYPO3 und diverse Software-Trainings. Und in der Apple-App iTunes U finden sich kostenlose Bildungsressourcen namhafter Institutionen.

 

Digitales HR-Management

Ohne eine performante Personalsoftware läuft heute nichts mehr im HR-Management – zumindest nicht in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Je mehr Mitarbeiter, desto mehr administrative Aufgaben. Das fängt schon beim Recruiting an. Das inhabergeführte und unabhängige Software-Unternehmen rexx systems bietet die Abdeckung der vollständigen Prozesskette aller HR-Maßnahmen: von der Stellenbesetzung über Ausschreibung, Interviewmanagement, Vertragsmanagement, Onboarding bis hin zur Zeitwirtschaft, der digitalen Personalakte und dem Talent Management mit allen Facetten. Die ständig weiterentwickelte Software sorgt für die optimale Unterstützung und Vernetzung von HR-Abteilung, Managern und Mitarbeitern. Die modulare Integration der verschiedenen Lösungen ist sowohl in der Cloud als auch auf eigenen Servern möglich.


Mit Chatbots Bewerbungsprozesse vereinfachen

Karriereberater sind sich sicher: Der Trend bei Bewerbungen geht in den nächsten Jahren Richtung Chatbots. Diese sparen nicht nur personelle Kapazitäten, sondern reduzieren auch die Abbruchrate von Online-Bewerbungen. Sprachbots können Kontaktdaten erfragen oder Bewerber-Eingaben durch Nachhaken auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sie eruieren den gewünschten Kommunikationskanal und beantworten Bewerberfragen mittels semantischem Textverständnis. Chatbots können aber auch selber Fragen stellen und die Anworten anschließend hinsichtlich Wortwahl, Satzbau oder Tonfall analysieren, um konkrete Aufschlüsse über Persönlichkeitsmerkmale der Bewerber zu geben. Sogar das Einverständnis zur EU-DSGVO holen sich gleich zu Beginn der Konversation ab.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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