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3 Fragen an Barbara Ofstad

Im Gespräch mit Barbara Ofstad, der Ausbildungsleiterin Deutschland bei Siemens, über die Digitalisierung in der Ausbildung.

Barbara Ofstad, Ausbildungsleiterin Deutschland bei Siemens; Foto: Presse

Welchen Einfluss hatte und hat Corona auf betriebliche Ausbildungen?

Schon vor Corona war digitales Lernen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung bei Siemens. Diese Prozesse wurde von CO-VID-19 letztendlich nur beschleunigt, sodass wir seit diesem Jahr noch flexibler sind. 

Was darf, in puncto Digitalisierung, in keinem Ausbildungsbetrieb fehlen?

Die Digitalisierung ist der wichtigste Wandel seit der Industrialisierung. Und Siemens gibt als eines der bedeutendsten Technologie-Unternehmen den Takt vor. Das äußert sich auch in den Ausbildungen und Studien. Bei uns wird nicht nur das richtige Mindset vermittelt, sondern Roboter, cyberphysische Stationen, IoT, Digitale Zwillinge und additive Manufacturing sind ein integraler Bestandteil. So arbeiten wir gleichzeitig an der Zukunft und bieten enorme Sicherheit. 

Welche Trends sehen Sie für die kommenden Jahre?

Eine Ausbildung oder ein Studium bedeutet nicht, dass man nach drei Jahren alles weiß. Wir vertreten die Philosophie des lebenslangen Lernens. Denn nur so kann man als Unternehmen innovativ bleiben. Die heutige Technologie verändert sich so schnell, dass besonders die junge Generation immer neugierig sein muss. Diese Idee vermitteln wir von Anfang an mit einer individualisierten Lernkultur, die auch die wichtigen Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung über alle Bereiche adressiert.

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Journalist

Alicia Steinbrück

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