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Pflege für den Mann

Hautpflege

Männerhaut braucht passende Pflege. Wenn Stirn, Nase und Kinn immer glänzen, produziert die Haut zu viel Fett und es bilden sich schnell Mitesser und Pickel. Eine tiefenreinigende Maske, die je nach Hersteller zwischen drei und 15 Minuten auf die gut gereinigte Haut aufgetragen wird, reinigt die Poren, löst Verstopfungen und sorgt für einen frischen Teint. Reinigung ist nämlich auch bei männlicher Haut das A und O. Abends massiert man dazu am besten eine sanfte Reinigungsmilch auf Gesicht und Hals, spült sie ab und fährt mit einem Wattepad mit passendem Gesichtswasser über die Haut. Bilden sich trotzdem Unreinheiten, sollte man regelmäßig zur Kosmetikerin gehen, um sie entfernen zu lassen. Ist die Haut sehr trocken, braucht sie eine Creme, die Feuchtigkeit und auch etwas Fett enthält. Ob durchgearbeitete oder durchfeierte Nächte – man sieht der Haut recht bald an, ob sie genügend Schlaf bekommt. Alle drei Tage sollte man sein Handtuch wechseln, alle zwei Wochen die Bettwäsche, bei fettiger Haut und starkem Schwitzen besser wöchentlich.


Haarpflege

Voll soll es sein, glänzen soll es und klasse soll es aussehen, das Haar von IHM. Die wenigsten haben das Glück, eine prachtvolle und gleichzeitig pflegeleichte Löwenmähne vorweisen zu können. Viele Männer neigen eher zu fettendem Haar und Schuppenbildung. Gute Pflege ist dabei unerlässlich, sonst beginnt der Kopf schlecht zu riechen. Ein sanftes Shampoo zur täglichen Kopfwäsche und gegebenenfalls ein Hitzeschutz zum Fönen schützen das Haar und sorgen für Glanz und gesundes Aussehen. Je kürzer die Frisur, desto öfter ist der Gang zum Friseur erforderlich. Bei einem Undercut kann das durchaus jede Woche erforderlich sein, um sich Seiten und Nacken rasieren zu lassen. Doch auch bei etwas längerer Frisur ist ein gepflegter und rasierter Nacken ein Zeichen dafür, dass man Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt. Graue Schläfen sind kein Grund zur Panik, sondern sehr charmant. Was bei Frauen schnell alt wirkt, wird bei Männern als interessant wahrgenommen, also weshalb färben? Mit über 50 oder 60 Jahren sehen schwarz gefärbte Haare eher merkwürdig als jugendlich aus. Genauso wie ganz dünn gewordene, lange Pferdeschwänze. Ab damit!


Bartpflege

Schnurrbärte sind gerade weniger en Vogue, Hipsterbärte dafür umso mehr. Doch nicht jeder kann in seinem Job mit dichtem Vollbart aufschlagen, deshalb steht für die überwiegende Anzahl der Berufstätigen eine regelmäßige Rasur auf der Tagesordnung. An der Frage Trocken- oder Nassrasur scheiden sich dabei die Geister. Als Faustregel gilt: Bei starkem Bartwuchs ist die Nassrasur deutlich gründlicher, wer nur ein- bis zweimal wöchentlich dazu vor den Spiegel muss, der kann seine wenigen Stoppeln auch auf elektronischem und trockenen Wege entfernen. Möchte man nicht selbst mit einem scharfen Rasiermesser hantieren, geht man am besten zum Barbier. Dort, wo viele andere Männer hinter einer großen Glasfront ihr Gesicht eingeschäumt und bearbeitet bekommen, kann man sich beruhigt niederlassen. Wer nun aber doch einen Bart stehenlassen möchte, sollte darauf achten, dass dieser regelmäßig gestutzt wird, um nicht nach Alm-Öhi auszusehen. Um störrisches Gezottel gar nicht erst entstehen zu lassen, kann die Pracht regelmäßig mit Bartwachs massiert werden.


Nagelpilz

Gelblich-braune Verfärbungen der Nägel können von jahrelangem Nikotinkonsum stammen oder auf Nagelpilz hinweisen. Wenn die Nägel stumpf aussehen, krümelig und brüchig werden und sich einzelne Nagelschichten abspalten, ist ein Pilz dafür verantwortlich. Meist handelt es sich hierbei um Fadenpilze, seltener um Hefe- oder Schimmelpilze. Weiße Streifen, ein entzündetes Nagelbett oder eine auffällige Wellung und Verdickung der Nägel sind Symptome für ein fortgeschrittenes Stadium der Pilzerkrankung. Wird sie nicht behandelt, kann sie auf alle Nägel übergreifen und bis zum Verlust des Nagels führen. Andererseits kann eine Verletzung des Nagels das Eindringen des Pilzes erst ermöglichen. Diabetiker und Sportler sind besonders gefährdet. Vorsorglich sollte man ledergefütterte Schuhe tragen und diese täglich wechseln. Auch zwei Paar Sportschuhe sind empfehlenswert, denn in feuchten, verschwitzen Schuhen fühlen sich Pilze pudelwohl. Bei starkem Befall verschreibt der Hautarzt Tabletten, im Anfangsstadium lässt sich der Pilz teilweise mit Nagellack in den Griff bekommen: Die Wirkstoffe Amololfin, Ciclopirox und Bifonazol bekämpfen den Pilz dabei äußerlich.

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Journalist

Katja Deutsch

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