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Fjorde, Polarlichter und Elche

Die grandiose Natur ist zweifelsohne der größte Schatz, den Norwegen zu bieten hat. 

Aufgrund des mäßigenden Einflusses des Nordatlantischen Stromes und der Passatwinde hat Norwegen ein erstaunlich mildes Klima.

Wenn die Sonne in den Winterschlaf geht, erscheinen im hohen Norden die legendären Polarlichter. Es gibt nur wenige Orte, an denen man sie so intensiv erleben kann wie in Norwegen. Vor allem in den nördlichen Regionen zeigen sich die Polarlichter von ihrer schönsten Seite. Die beste Zeit, um die Lightshow zu erleben, ist von Ende September bis Ende März.

Außer den Polarlichtern gibt es in Norwegen noch einiges mehr zu entdecken. Gigantische Fjorde wie der Geirangerfjord, der Hardangerfjord und der Nærøyfjord, begeisternde Gletscher, Gipfel, Seen und endlos scheinende Wälder zum Beispiel. Und auch Städte wie Oslo, Bergen und Stavanger sind einen Besuch wert.

Rundreisen sind eine großartige Möglichkeit, um das Land kennenzulernen. Die 18 norwegischen Landschaftsrouten, die Natur, Architektur und norwegisches Design perfekt miteinander kombinieren, sind ein absolutes Fahrerlebnis. Eine besonders schöne Route führt von der Telemark über Tønsberg, Oslo und Hedmark bis zur Provinz Oppland mit Lillehammer. Als Startpunkt bietet sich das hübsche Langesund an.

Zu den Highlights der Telemark gehört eine Kreuzfahrt auf einem nostalgischen Schiff durch enge Kanäle und herrliche Seen. Wanderer zieht vor allem Europas größte Hochebene Hardangervidda mit ihren steilen Felswänden und spektakulären Aussichten an. Und vor der Küste im Süden bieten sich Hunderte Inseln für Bootsfahrten und Inselhüpfen an. Weiter geht die Fahrt nach Tønsberg. Die älteste Stadt Norwegens ist wegen ihres milden Klimas, ihrer perfekten Lage an Oslo- und Tønsbergfjord, der Schärengarten und Badestrände gerade im Sommer ein beliebtes Touristenziel. Das nächste Highlight der Rundreise ist Oslo, eine moderne Stadt mit vielen kulturellen Angeboten, darunter das Opernhaus oder das Astrup Fearnley Museum. Doch auch Oslos Nähe zur Natur lockt Besucher – ein Vorteil, den nur wenige Hauptstädte für sich verbuchen können.

Im Südosten Norwegens liegt die Provinz Hedmark mit ihren malerischen Kulturlandschaften und tiefen Wäldern, in denen es auch Elche gibt. In der Stadt Hamar gehören die Überreste einer mittelalterlichen Kirche auf der Landzunge Domkirkeodden zu den Hauptattraktionen. Weiter geht die Fahrt nach Oppland. Auch diese Provinz ist durch eine schöne Natur gesegnet. Reisende, die Wandern, Radfahren oder Nordic Walking lieben, sind hier bestens aufgehoben. Der Wanderweg Besseggen im Osten des Jotunheimen-Gebirges ist eine Offenbarung für jeden Wanderfreund. Und auch Angler kommen in Ostnorwegen auf ihre Kosten. An den vielen Flüssen  und Seen lohnt es sich, die Angelroute auszupacken. Am Nordufer des Sees Mjøsa, dem größten Norwegens, liegt die charmante Stadt Lillehammer. Durch die Olympischen Winterspiele im Jahre 1994 erlangte sie Weltbekanntheit. Die Sportanlagen sind nach wie vor offen. Eine weitere Attraktion ist die von farbenfrohen Holzhäusern gesäumte Fußgängerzone Storgata. 

Aufgrund des mäßigenden Einflusses des Nordatlantischen Stromes und der Passatwinde hat Norwegen ein erstaunlich mildes Klima. Selbst im Winter sind die Küstengewässer Norwegens eisfrei. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar. Mitte Juli herrschen die wärmsten Temperaturen, sogar im Norden sind dann 20 bis 30 Grad möglich. Besonders machen das Land schließlich auch die Menschen, die hier leben. Kein Wunder also, dass Norwegen im World Happiness Report jedes Jahr auf den vordersten Plätzen landet.

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Journalist

Helmut Peters

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