Weekly News

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Die Verwaltung eines Fuhrparks ist eine komplexe Angelegenheit, die kaum ohne professionelle Software realisierbar ist. Bei der Auswahl sollte man nichts übereilen.

Harte Zeiten: Budgets werden knapper, die Anforderungen an den Fuhrpark steigen – und damit auch an das Flottenmanagement. Um Prozesse zu optimieren, Kosten zu minimieren und Einsparpotenziale zu identifizieren, bedarf es heute einer professionellen EDV. Gemäß einer Studie von Verizon Connect haben viele Unternehmen allerdings noch einen deutlichen Nachholbedarf bei der effizienten, kosten- und energiesparenden Nutzung ihres Fuhrparks.

Doch welche Softwarelösung passt zum eigenen Fuhrpark? Zu Beginn des Auswahlprozesses sollte geklärt werden, welche Informationen man braucht, um den Fuhrpark effektiv zu steuern und welche Ziele man erreichen möchte.

Ob Termin- und Fahr-, Strafzettel- oder Tankkartenverwaltung, Laufleistungskontrolle, Schadenabwicklung, Kraftstoffverbrauchsanalyse, Werkstattmanagement oder interne Kostenstellenzuordnung: Wer einen Kauffuhrpark oder eine gemischte Flotte mit vielen Spezialfahrzeugen verwaltet, ist zumeist mit einer Software von einem unabhängigen Anbieter gut beraten. Wie immer, wenn es um geeignete Softwarelösungen geht, gilt hier: Lassen Sie sich nicht vom Gros der technisch machbaren Lösungen blenden, sondern legen Sie fest, was Sie wirklich benötigen. Teilweise genügen für aussagekräftige Auswertungen einfache Standardversionen, manchmal muss es ein bisschen mehr sein.

Derzeit sind drei Funktionsweisen erhältlich, auf denen Flottenmanagementsysteme basieren: Standardsoftware, Onlinelösungen und cloudbasierte Lösungen. Bei der Entscheidung für eine Standardsoftware sollte man den Aufwand einkalkulieren, individuelle Prozesse zu implementieren. Dies gilt teilweise auch für Onlinelösungen. Unternehmen, die zum Beispiel mit verschiedenen Leasinganbietern arbeiten, bringen die Systeme nur etwas, wenn auch deren Daten verarbeitet werden können. Vorteil: Mitarbeiter können jederzeit und von fast überall aus mit dem System arbeiten. Cloudlösungen ermöglichen ebenfalls eine schnelle Implementierung und ein dezentrales Arbeiten, etwa im Homeoffice. Zudem haben cloudbasierte Lösungen den Vorteil, dass Kunden einen Teil der IT-Administration wie Updates und Backups an den Cloud-Anbieter delegieren können.

Interessant ist ein neues Software-Tool, mit dem die Führerscheinkontrolle jederzeit ortsunabhängig, automatisch und mobil erfolgen kann! Unnötige Terminabsprachen gehören damit ebenso der Vergangenheit an wie umständliche Kopier- und Ablagearbeiten, eiliges Nachholen „vergessener“ Prüfungen oder gar Tourenausfälle.

In jedem Fall lohnt es sich, Testversionen auszuprobieren. Dabei merkt man schnell, ob diese einfach zu bedienen sind und ob sie den eigenen Anforderungen – auch im Hinblick auf langfristige kaufmännische Ziele – gerecht werden.

Teile diesen Artikel

Journalist

Chan Sidki-Lundius

Weitere Artikel