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Sommerliche Aktivitäten für drinnen und draußen

Für Sportliche: Bewegung tut gut

Wassersport ist einer der neuesten Zeitvertreibe der Deutschen, die während der Pandemie an Beliebtheit gewann.

Der Trend der sich letztes Jahr deutschlandweit ausbreitete ist das Stand-Up Paddling, kurz SUP. Das wurde von den polynesischen Fischern erfunden, die auf ihren Einbäumen stehend zu den Fischgründen paddelten. Surflehrer auf Hawaii nutzen diese Technik dann in den 70er Jahren, um ihre Surfschüler besser im Blick zu haben. Erst vor einigen Jahren wurde das SUP wiederentdeckt und entwickelte sich bis heute zu einer Trendsportart. Es ist leicht zu lernen und ersetzt das Fitness-Studio, da von Fuß bis Kopf nahezu alle Muskelgruppen trainiert werden. 

Der Trend E-Wakeboard ist ganz neu und auch nicht ganz billig. Mit der Hilfe eines elektrischen Jetantriebs kommen die Boards auf 50 km/h Geschwindigkeit. Die Boards sind deutlich kürzer als herkömmliche Surfboards. Das günstigste Modell liegt bei ca. 10.000 Euro, Tophersteller verlangen auch schon mal bis zu 20.000 Euro. Weil die Boards viel Leistung brauchen (das Achtfache eines E-Bikes) nehmen die Akkus die Hälfte des Gewichtes ein und kosten bis zu 3.000 Euro. 

Die allerneueste Technik im Surfsport nennt sich "Foiling". Bei Windstille trotzdem surfen. Wie funktioniert das Ganze? Unterhalb des Surfbrettes ist das trag-flächenartige „Foil“ angebracht. Es reduziert die Verdrängung und den Reibungswiderstand des Brettes im Wasser. So ein Hydrofoil stemmt dann das Surfbretter aus dem Wasser.

Beim Surfworld Cup auf Sylt gab es bereits die ersten Wettbewerbe, die Zuschauer waren begeistert. So können auch bei nur ein bis zwei Windstärken spannende Rennen auf dem Wasser ausgetragen werden. 


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Für mehr frische Luft:  Hüpfen im Grünen

In allen Größen zieren sie deutsche Vorgärten: Die Rede ist von Trampolinen, die hoffentlich mit GS-Prüfzeichen und sicheren Netzen versehen sind. Meistens tummeln sich – entgegen der Herstellerempfehlung – mehrere Kinder gleichzeitig darauf. Doch wurden auch schon Erwachsene beim Hüpfen gesichtet, nur Schwangere sollten Trampoline meiden.

Auf den kleineren Indoor-Brüdern hopsen die ganz Kleinen oder schwitzen Mamas auf gelenkschonende und verspielte Weise ein paar Pfunde weg. 

Der aus den USA herübergeschwappte Trend in Deutschland sind dieses Jahr Trampolinhallen. Bisher gibt es erst in einigen Metropolen sogenannte „Jump Houses“, weitere Hallen werden in Deutschland gerade gebaut. Auf hunderten Quadratmetern und über 70 Trampolinen (Hamburg) können Kinder wie Erwachsene zu einem stolzen Stundenpreis hüpfen, was das Zeug hält. Wer die Sache ernster angehen und Fett verbrennen oder Muskeln trainieren will, kauft sich ein spezielles Fitness-Trampolin mit Stange oder sucht ein Studio auf, in dem es zusätzlich zu diesen Geräten spezielle Jumping-Kurse gibt.

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Für Naschkatzen: Gesunde Snacks

Leckere selbstgemachte Kekse bringen eine wohlige Atmosphäre ins Haus und bespaßen die ganze Familie. Nun gehören die Backklassiker Mehl und Zucker in größeren Mengen nicht unbedingt zu dem, was gängig als gesunde Ernährung gilt. Mit den richtigen Zutaten lassen sich die kleinen Soulfood-Snacks aber ganz wunderbar so zubereiten, dass neben der Seele auch der Körper etwas Gutes bekommt. Damit die nicht ganz so gesunden Inhaltsstoffe nicht zu sehr ins Gewicht fallen. 

Typisch nussige Ingredenzien wie Haselnüsse oder Mandeln punkten mit ungesättigten Fettsäuren, Haferflocken sind reich an Ballaststoffen und Dinkelmehl hat viele Vitamine und Mineralstoffe. 

Knusperplätzchen mit diesen Zutaten sind schnell gemacht. Man braucht:

125 g Butter 
100 g brauner Zucker 
1 Päckchen Vanillezucker  
1 Ei 
125 g Dinkelmehl 
TL Backpulver 
Prise Salz 
125 g Haferflocken 
50 g gehackte Mandeln 
100 g gewürfelte Trockenfrüchte

Zubereitung: 

1. Butter, Zucker und Vanillezucker werden in einer Schüssel zusammen mit einem Ei cremig gerührt.

2. Das Dinkelmehl, Backpulver und das Salz mischen und einrühren.

3. Zum Schluss die Haferflocken, die Mandeln und die Trockenfrüchte nach Wahl untermischen. Aus dem Teig Kugeln formen, bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Et voilá, Plätzchenglück! 


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Für die Abwechslung:  Blockbuster fürs Heimkino

Der Trend der Zeit spricht dafür, es sich Zuhause auf dem Sofa gemütlich zu machen. „Chillaxen“ oder „Netflix and chill“ nennt es die heutige Jugend. Eigentlich gar nicht so schlecht – so macht dieser Trend doch unseren geliebten Sessel, das gemütliche Sofa oder das kuschelige Bett zum besten Ort der Welt. Jetzt noch Popcorn oder Chips, Kissen, Decke und einen guten Film – und die Nachmittage sind perfekt. 

Die Tage Zuhause bringen reichlich Futter für Heim-Cineasten. Streaming-Dienste  wie Netflix oder Amazon Prime erleben derzeit ein Hoch auf das andere Unternehmen aufspringen, wie nun auch Disney. Der Streaming-Dienst Disney Plus ist im März in Deutschland gestartet und bringt viele tolle Filme mit dem Launch mit sich. Eine von Disney veröffentlichte kleine Übersicht des Angebots umfasst mehr als 150 Spielfilme, 34 Serien und mehr. Gerade Star Wars Fans können sich über die Episoden 1-8 freuen. Die letzte Episode „Der Aufstieg Skywalkers“ wird laut Disney im Sommer folgen. Wer nach acht Episoden noch nicht genug hat, kann sich auch die die finale Staffel von „Star Wars: The Clone Wars“ und die Serie „The Mandalorian“ anschauen. Hier ist besonders ein gutes Soundsystem empfehlenswert! 

Wer die Klassiker lieber mag, wird auch hier nicht enttäuscht: „Cinderella“, „Das Dschungelbuch“, „Arielle, die Meerjungfrau“ und die verfilmten Prinzessinnen aus „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“ und „Rapunzel“ können über den Anbieter abgespielt werden.

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Journalist

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