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In Essen geht alles!

Um 850 gegründet, von Äbtissinnen regiert, durch Kohle und Stahl geprägt, ist Essen heute die drittgrünste Stadt der Republik mit der zweit-besten Skyline und erstklassiger Industriekultur. In der weltoffenen Ruhr-Metropole kommen Naturliebhaber, Kulturbeflissene und Strandgänger auf den Geschmack: Ob man Stadt und Umgebung im Kanu oder per Rikscha erkundet, Kunst in stillgelegten Zechen genießt oder mit dem Urlaubsflirt an der Strandbar turtelt – in Essen geht alles. Die folgenden drei Streifzüge dienen als Inspiration für kleine Kurztrips auf eigene Faust. 

Flip-Flops und van Gogh 

Der Urlaub in Essen startet am Strand. Am beliebten Seaside Beach Baldeney haben Strandaktive die Wahl zwischen Climbing oder Stand-Up-Paddeln, Minigolf und Bogenschießen. Sonnenanbeter lassen unter Palmen die Seele baumeln oder drehen mit der Rikscha eine Runde um den Baldeneysee. Wer am Tag noch nicht genug Urlaubsfl air getankt hat, begibt sich abends in der Weststadt in die Rooftop-Lounge des Lil’Tiger – und genießt den Blick über die City und das Ruhrgebiet. 

Leicht verkatert, und mit den Flip-Flops vom Vortag, geht es am nächsten Morgen ins Museum Folkwang. Zu den Meisterwerken moderner Kunst, die den Besuchern in den lichtdurchfluteten Räumen des Stararchitekten Davin Chiperfield auf ganz besondere Weise in ihren Bann ziehen. Von Monet bis Picasso begeistert hier neben wechselnden Ausstellungen und Retrospektiven Besucher aus aller Herren Ländern. Erst letztes Jahr wurde der Kunsttempel zum Museum des Jahres gekührt. 

Kormorane und Cocktails

Wunderbar entschleunigen kann man bei einer Kanutour auf der Ruhr. Achtung: Nicht ungläubig die Augen reiben, wenn unterwegs Kormorane und Eisvögel ins Sichtfeld rücken – oder das Essener „Schloss Versailles” auf einer Anhöhe vorbeizieht. Die Villa Hügel ist mit seinen 269 Zimmern das größte Einfamilienhaus Deutschlands und ehemaliger Stammsitz der Familie Krupp.

Wer lieber weiterpaddelt und den Tag bei einem kühlen Cocktail und guter Lounge- Musik im Haus am See ausklingen lässt, verschiebt den Besuch einfach auf den nächsten Morgen.

Künstler und Kohle-Kumpel

Nirgends ist der Wandel der Stadt augenfälliger als auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Los geht die Tour bei einer Führung mit einem echten Kumpel. Das Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche liefert den geschichtlichen Rahmen. Bei einem Bummel über das Gelände, zwischen ei-ner der weltbesten Design- Ausstellungen im Red Dot  Design Museum und dem Tanzzentrum PACT, finden sich instagram-würdige Motive soweit das Auge reicht. Was liegt da näher, als ein Urlaubs-Selfie aus Essen mit der ganzen Welt zu teilen. 

www.visitessen.de/erleben 

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