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Effizientere und smartere Landwirtschaft

Digitalisierung und Smart Farming werden bei den agrarwissenschaftlichen Studiengängen zu einem immer wichtiger werdenden Thema, meint Josef Bauerdick, M.Sc., Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik der Technischen Universität München.

Josef Bauerdick, M.Sc., Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik der Technischen Universität München; Foto: Presse

Wie verändert Smart Farming die  Arbeitsabläufe in der Landwirtschaft?

Smart Farming sorgt für eine effizientere Landwirtschaft. Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel werden gespart, Arbeitszeiten optimiert. „Smartere“ Maschinen und Prozesse lösen Pfadabhängigkeiten auf. Bisher konkurrieren-de Ziele, wie hohe Effizienz und Biodiversität werden somit gleichzeitig erreicht.

Welche digitalen Technologien werden in naher Zukunft noch für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden können?

Da ist bereits von IoT über autonome Maschinen bis zu KI-basierter Entscheidungsunterstützung alles vertreten. Auch branchenfremde Technologieträger und AgTec Start-ups treten mit Ideen auf, um die Landwirtschaft von morgen zu verändern.

Welche Bedeutung hat Agrarsystemtechnik im Studium heute?

Systemisches Denken ist ein Grundsatz der modernen Agrarwissenschaften. Die Agrarsystemtechnik versteht sich als Bindeglied der Bereiche Technik, Pflanze, Tier und Ökonomie. Die TUM hat die Zeichen der Zeit erkannt und bereitet mit weiteren Professuren der Digitalisierung der Landwirtschaft den Weg.

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Journalist

Theo Hoffmann

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