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„Ein ‚Schema F‘ zum smarten Bauen gibt es nicht“

Drei Fragen an Andreas Thamm, Vorsitzender der Geschäftsführung der UBM Development Deutschland GmbH.

Weniger Personalkosten durch geringere Krankenstände können bei großen Unternehmen viele Millionen Euro ausmachen!

Wie arbeitet es sich in einem intelligenten Bürogebäude?

Sehr angenehm! Denn das Gebäude „denkt“ mit. Sobald es erkannt hat, dass Sie da sind, reguliert es zum Bei-spiel die Lichtverhältnisse. Außerdem wissen Sie schon beim Frühstück, wo ein Schreibtisch oder Parkplatz frei ist, und können diese gleich buchen.

Welche Technologien und Standards braucht es dafür?

Eine ausgeklügelte Gebäudetechnik und dahinter liegende intelligente Verarbeitungsprozesse für die gesammelten Daten. Zu Beginn braucht es einen genauen Plan, welche Art von Daten und in welchem Umfang nötig sind, um ein Gebäude smart zu steuern. Gebäudeklima, Raumnutzung, Energieverbrauch etc. unterliegen sehr unterschiedlichen Parametern, führen aber nur in ihrer Gesamtheit zu einer guten Gebäude-Performance. 

Welche Vorteile bringt das Smart Office mit sich? 

Als Eigentümer wäre ich beispielsweise daran interessiert, niedrige Betriebskosten zu haben. Als Arbeitgeber über besseres Raumklima und andere Stellschrauben die Motivation und die Gesundheit der Mitarbeiter:innen zu fördern. Weniger Personalkosten durch geringere Krankenstände können bei großen Unternehmen viele Millionen Euro ausmachen!

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Journalist

Kirsten Schwieger

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